Im Säugling passiert weit mehr, als ständiges Schlafen und Schlemmen vermuten lassen - viele Stellschrauben justieren schon jetzt, wie der Körper im späteren Leben funktionieren wird. Sehr früh fallen offenbar auch die Würfel über eine Veranlagung zu krankhafter Fettleibigkeit.
Jan Osterkamp
Die Vokabel "satt" der inneren Körpersprache konnten Forscher schon vor mehr als zehn Jahren ins Menschenlesbar-Biochemische übersetzen: "satt" heißt "Leptin". Dieses Hormon produzieren die Zellen des weißen Fettgewebes: Je mehr Fettzellen, desto mehr Leptin im Blutkreislauf; und je höher die Leptinkonzentration, desto kräftiger drückt das Hormon auf bestimmte Rezeptorknöpfe im Hypothalamus des Gehirns. Dadurch schüttet dieser weitere Stoffe aus,...
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