Seit den 1990er Jahren beobachten Naturschützer mit großer Sorge, wie die Zahl der Amphibien weltweit dramatisch schrumpft und Arten selbst in naturnahen Regionen aussterben. Umweltgifte, Infektionskrankheiten, Lebensraumzerstörung, Klimawandel, UV-Strahlung - was tötet die feuchtigkeitsliebenden Vierbeiner? Ein plausibles Modell zeigt, wie einzelne Faktoren in einem fatalen Räderwerk ineinander greifen.
Antje Findeklee
Urig-knorrige Baumgestalten, die Krone im Nebel verborgen, undurchdringliches, tropfenschüttelndes Dickicht, die versierten Sänger des Waldes in feuchter Kulisse verbergend. Mit viel Glück schwirrt ein Kolibri vorbei - eher aber finden sie sich an den eingerichteten Futterstellen ein. Der suchende Blick ins tiefere Grün - eine Goldkröte (Bufo periglenes)? Fehlanzeige. Ein Monteverde-Harlekinfrosch (Atelopus sp.)? Ebenfalls. Es wäre ein unglaubliches Glück, die bunten, tagaktiven...
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