Zum Jubiläum der Südpoleroberung erzählen Kari Herbert und
Huw Lewis-Jones die Geschichte jener Männer, die seit
drei Jahrhunderten die Antarktis zu bezwingen versuchen.
Der Rezensent Amadeus Münch hat im vergangenen Frühjahr
am Leonardo-da-Vinci-Gymnasium in Neckargemünd
Abitur gemacht.
Vor genau 100 Jahren geht durch
die zivilisierte Welt eine Welle der
Begeisterung und der Trauer zugleich:
Während der norwegische Forscher
Roald Amundsen sich am 8. März 1912
der Eroberung des geografischen Südpols
rühmt, kehren sein Kollege und Rivale
Robert Falcon Scott und dessen Begleiter
nicht von ihrer Reise zurück. Erst
im Jahr darauf finden Mitglieder seiner
Expedition die gefrorenen Leichen.
Der Wettlauf zwischen Amundsen
und Scott und dessen tragischer Ausgang
ist die wohl bekannteste Geschichte
um den Südpol, die wissenschaftlichen
Entdeckerdrang mit persönlichen
Schicksalen verknüpft. In "77° Süd" ist
sie