Vor genau 100 Jahren geht durch die zivilisierte Welt eine Welle der Begeisterung und der Trauer zugleich: Während der norwegische Forscher Roald Amundsen sich am 8. März 1912 der Eroberung des geografischen Südpols rühmt, kehren sein Kollege und Rivale Robert Falcon Scott und dessen Begleiter nicht von ihrer Reise zurück. Erst im Jahr darauf finden Mitglieder seiner Expedition die gefrorenen Leichen. Der Wettlauf zwischen Amundsen und Scott und dessen tragischer Ausgang ist die wohl bekannteste Geschichte um den Südpol, die wissenschaftlichen Entdeckerdrang mit persönlichen Schicksalen verknüpft. In "77° Süd" ist sie …