Archäobotanik
Die Wüste lebte
Forscher rekonstruieren die Vegetation der Ostsahara zu Zeiten des Klimawandels.
Frühestens 2500 Jahre später begann dort die Viehzucht, insbesondere die Domestikation des Rinds, wenngleich die Jagd weiterhin eine wesentliche Lebensgrundlage blieb. Wie man früher den Herden der Antilopen, Gazellen und anderen Beutetieren durch die weiten Ebenen gefolgt war, zogen die Viehzüchter nun mit ihren Rindern durch die Ostsahara.
Um 5300 v. Chr., auch das erzählen Pflanzenreste und Siedlungsplätze, nahm der Niederschlag wieder ab. Bald blieben nur noch die


Die Geografin und Botanikerin
Stefanie Nussbaum forscht als
Archäobotanikerin am Institut für
Ur- und Frühgeschichte an der
Universität Köln. Der Botaniker und
Ökologe Frank Darius arbeitet am
Geographischen Institut der
Hochschule.
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1. Zum Artikel "Die Wüste lebte"
30.04.2008, Dr. M. Riad, Kairo, Ägypten