Normalerweise verursacht eine atmosphärische Luftdruckschwankung Kälteeinbrüche in Europa. Modelle deuten jedoch auf den Einfluss eines neuen Effekts hin: Weniger winterliches Meereis in der Arktis könnte die Luftströmungen verändern.
Nicht nur Deutschland bibbert im kalten April, ganz Europa liegt seit Wochen unter einer Schicht kalter Luft aus dem Nordosten begraben, und auch in Nordamerika blieb der Frühling bisher aus. Bis zu zehn Grad kälter als normal ist es dort in Teilen des mittleren Westens. Verantwortlich sind so genannte Tröge, südwärts gerichtete Schlaufen des Jetstreams, in denen kalte Polarluft weit nach Süden vorstößt.
Kalte Phasen sind im Winter eigentlich ganz normal. Als hauptsächlicher Verursacher kommt zuerst...
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