Automatisierung
Roboter für jedermann
Vom automatischen Altenpfleger bis zum ferngesteuerten Chirurgen: Bald werden Roboter alle Bereiche unserer Lebenswelt prägen – behauptet der Mitbegründer von Microsoft.
Diese Sätze könnten den Zustand der Computerindustrie Mitte der 1970er Jahre beschreiben, als Paul Allen und ich die Firma Microsoft gründeten. Damals übernahmen große, teure Computer die Rechenarbeiten von Firmen, Regierungsbehörden und anderen Institutionen, während Forscher in der Industrie und an Universitäten Grundlagenwissen für das Informationszeitalter schufen. Intel hatte gerade den Mikroprozessor 8080 eingeführt und Atari verkaufte das beliebte Telespiel Pong. In Computerklubs organisierte Amateure versuchten herauszufinden, wofür diese neue Technologie gut sein könnte.


William H. (»Bill«) Gates III. ist Mitbegründer und Vorsitzender von Microsoft, der größten Softwarefirma der Welt. Während Gates an der Harvard-Universität studierte, entwickelte er 1970 eine Version der Programmiersprache Basic für den ersten Mikrocomputer, den MITS Altair. Gates brach sein Studium ab, um seine Energie ganz in Microsoft zu stecken, die Firma, die er seit 1975 mit seinem Freund Paul Allen betreibt. Im Jahr 2000 gründeten Gates und seine Frau die Bill und Melinda Gates Stiftung.
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1. Standards brauchen freie Systeme
27.02.2007, Dr. Stefan Meretz2. Enttäuschend
02.03.2007, Götz Werner, BrensbachHoffentlich war das ein einmaliger Ausrutscher.
3. Bill Gates Zukunftsversionen, Teil 2:
03.03.2007, Detelf Haarbrücker, Hamburg- Die Schnittstellen zur Entwicklung höherer Steuerungssoftware werden natürlich von Microsoft lizensiert.
- Die Softwaremodule für die Diestleistungen der Roboter werden natürlich über Digital Right Managemant (DRM) geschützt.
- Damit dies zuverlässig funktioniert, sind diese Programme nur mit DRM-konformer (von Microsoft certifizierter) Hardware funktionstüchtig.
- Natürlich werden die Roboter von Microsoft ferngewartet, bis hin zur Fernabschaltung.
Wer´s nicht glauben möchte, schaue sich an, was im neuen Windows Vista implementiert ist.
4. Kritik an Bill Gates Politik
20.03.2007, Dr. Wilfried Müller, UnterföhringWenn er sich wegen seines BASIC-Compilers Verdienste ans Revers heften möchte, dann muss man erwähnen, dass die Microsoft-Compiler keineswegs die ersten und erst recht nicht die besten waren. Sie waren vielmehr berüchtigt für ihre Fehleranfälligkeit. Entsprechendes gilt für die anderen MS-Produkte, wie ich bei meinem Computerwechsel wieder einmal erfahren darf.
Meine Bedenken richten sich gegen Bill Gates Politik, auch noch die branchenfremden Märkte an sich zu reißen, anstatt die Hausaufgaben zu machen und ein Betriebssystem abzuliefern, das einen nicht ausspäht und nicht den Rechnerwechsel zur Strafarbeit macht. Es sollte nicht Sache von SPEKTRUM sein, Bill Gates beim Räubern in fremden Gefilden eine Plattform zu bieten. Besser sollten sich alle Gedanken machen, wie man Bill Gates da heraushalten kann. Wenn die Roboterbranche auch noch Microsoft anheimfällt, stehen uns mit den Robotern dieselben Erfahrungen ins Haus wie mit den PCs.
5. Schöne neue Microsoft-Welt
21.03.2007, Hubert Gesing, Bonn6. Roboterkriminalität
17.04.2007, Dirk Brixius, 40882 RatingenZweifelsohne überwiegt der Nutzen dieser jungen Technologien den Schaden, den Straftäter unter Zuhilfenahme von PC und Internet anrichten.
Wie wird es in der schönen neuen Welt der Roboter aussehen? Wir sollten nicht so naiv sein, zu glauben, alle Roboter würden nach den drei edlen Gesetzen der Robotik (I. Asimov) programmiert.
Roboter mit jenen Fähigkeiten, welche Bill Gates ankündigt, werden ganz neue Formen von Verbrechen ermöglichen. Während Computerkriminalität sich meist gegen das Eigentum ihrer Opfer richtet, wird Roboterkriminalität auch Leben und Gesundheit der Betroffenen beschädigen.
Nicht umsonst wird ein erheblicher Teil der einschlägigen Forschung aus militärischen Beweggründen initiiert! Die Frage, ob wir in 30 Jahren behaupten können, der Nutzen "intelligenter" Roboter sei größer, als der mit ihrer Hilfe angerichtete Schaden, ist meiner Meinung nach offen.