Daniel D. Durda ist Senior Research Scientist am Southwest Research Institute (SWRI) in Boulder, Colorado, wo er sich mit Asteroideneinschlägen und deren Folgen für die Erde beschäftigt.
Freitag, 13. April 2029: Eine Stunde nach Sonnenuntergang beobachten
Amateurastronomen in ganz Westeuropa und Nordafrika, wie ein »Stern« dritter Größe im Sternbild Krebs sich langsam Richtung Westen bewegt. Es ist kein künstlicher Satellit, sondern ein Gesteinsbrocken mit 320 Meter Durchmesser. Sein Name: Apophis! Mit fast einem Grad pro Minute ungewöhnlich schnell, zieht er vor dem Fixsternhimmel dahin. Sein Abstand von der Erdoberfläche entspricht dabei ziemlich genau jenem der geostationären Satelliten. Obwohl er im Jahr 2029 keine aktuelle Bedrohung für uns darstellt, sorgt Apophis doch unter Astronomen auf der ganzen Welt für Aufregung. Denn nicht dieses knappe Vorüberziehen von Apophis im Jahr 2029 bereitet uns heute Sorgen, sondern die Möglichkeit eines Einschlags nur sieben Jahre später. Forscher und Politiker streiten derzeit über geeignete Gegenmaßnahmen zur Abwehr dieser seltenen, aber realen weltweiten Bedrohung.
Hallo,
den Aufmacher zu der Ausgabe 09/2007 finde ich total aus der Reihe!! Wo sind wir denn?? Bei der Zeitung mit den großen Buchstaben??? Ein ca. 300m Asteroid ist KEIN Global-Killer. Selbst wenn er 1 km groß ist, wird er keinesfalls die Menschheit ausrotten. Beim Chicxulub geht man zwischenzeitlich von ca. 11 km aus und selbst dabei ist die Wissenschaft am zweifeln, ob er alleiniger Auslöser des E.L.E. war. Deshalb sollte man doch einen solchen "Winzling" nicht hoch stilisieren. Natürlich wären die Folgen für das betroffene Gebiet verhehrend, es wird sich aber dann wohl eher kontinental als global auswirken (siehe Steinheimer Becken).
mein lieber Stefan, es reicht doch völlig, wenn 10000 Menschen sterben. Oder? Ich fände dies jedenfalls 10000 zu viel.
Gleiches gilt für jede andere Anzahl.
Hallo Stefan,
noch etwas dazu:
"Apophis würde bei einem Treffer auf der Erde eine Region verwüsten, die der kombinierten Fläche von Deutschland, Österreich und der Schweiz entspricht. Durch Flutwellen und den Auswurf des Einschlagskraters würden große Teile der Erde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen."
Quelle: http://www.wissenschaft-online.de/artikel/908184
Genügt dies, um zu warnen? Nicht allein die Größe eines Asteroiden ist maßgeblich, auch Material und Geschwindigkeit. Und die sind in der Regel "astronomisch". Panikmache im Sinne von Vorwarnung ist also durchaus angebracht.
(Im Zitat "Schwiz" durch Schweiz ersetzt)
Wie entstehen Sterne und Planetensysteme? Wie spüren Forscher ferne Planeten auf? Und wie finden sie heraus, ob es sich bei einem von ihnen vielleicht... » weiter
Die Astronomie hat ein großes Problem: Der Nachthimmel ist zu hell, hervorgerufen durch künstliche Beleuchtung vor allem in Großstädten. Die... » weiter
Von der ESA über die Harvard University nach Heidelberg: Die Exoplanetenforscherin Lisa Kaltenegger berichtet im Interview über die Faszination,... » weiter
Eva Grebel ist Expertin für Zwerggalaxien in der Umgebung der Milchstraße. Sie untersucht sie wie Fossilien aus der Vorzeit, um Rückschlüsse über... » weiter
Spektrum Lesershop
Spektrumhefte und mehr
Im Lesershop finden Sie alle Hefte und Sonderhefte des Verlags, Sammelordner, Jahres-CD-Roms sowie weitere ausgewählte Produkte rund um Spektrum der Wissenschaft.
Der Science-Shop hält für Sie eine große Auswahl an naturwissenschaftlichen Fachbüchern bereit. Außerdem finden Sie im Science-Shop spannende populärwissenschaftliche Literatur und DVDs, sowie unterhaltsame Spiele und überraschende Spielereien und Geschenkideen.
1. Panikmache!!!
17.08.2007, Stefan Haßler, Otterberg bei KLden Aufmacher zu der Ausgabe 09/2007 finde ich total aus der Reihe!! Wo sind wir denn?? Bei der Zeitung mit den großen Buchstaben??? Ein ca. 300m Asteroid ist KEIN Global-Killer. Selbst wenn er 1 km groß ist, wird er keinesfalls die Menschheit ausrotten. Beim Chicxulub geht man zwischenzeitlich von ca. 11 km aus und selbst dabei ist die Wissenschaft am zweifeln, ob er alleiniger Auslöser des E.L.E. war. Deshalb sollte man doch einen solchen "Winzling" nicht hoch stilisieren. Natürlich wären die Folgen für das betroffene Gebiet verhehrend, es wird sich aber dann wohl eher kontinental als global auswirken (siehe Steinheimer Becken).
MfG
2. Todesopfer
10.11.2007, Uwe Böhnke, HannoverGleiches gilt für jede andere Anzahl.
3. Anmerkungen zu Apophis
10.11.2007, Uwe Böhnke, Hannovernoch etwas dazu:
"Apophis würde bei einem Treffer auf der Erde eine Region verwüsten, die der kombinierten Fläche von Deutschland, Österreich und der Schweiz entspricht. Durch Flutwellen und den Auswurf des Einschlagskraters würden große Teile der Erde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen."
Quelle: http://www.wissenschaft-online.de/artikel/908184
Genügt dies, um zu warnen? Nicht allein die Größe eines Asteroiden ist maßgeblich, auch Material und Geschwindigkeit. Und die sind in der Regel "astronomisch". Panikmache im Sinne von Vorwarnung ist also durchaus angebracht.
(Im Zitat "Schwiz" durch Schweiz ersetzt)