Krebsnebel: Das gespenstische Leuchten eines toten Sterns

Ein Neutronenstern pulsiert in regelmäßigen Abständen - und verpasst einem Teil des Krebsnebels ein schauriges Leuchten.
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Krebsnebel mit Neutronenstern
© NASA / ESA / M. Weisskopf, Marshall Space Flight Center
(Ausschnitt)
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Geisterhaft grün leuchten hier die Überreste eines toten Sterns im Krebsnebel. Er explodierte vor langer Zeit als Supernova, seine Reste überdauerten als dicht gepackter Neutronenstern. Diesen hat das Hubble-Weltraumteleskop fotografiert. Er besitzt ungefähr die gleiche Masse wie unsere Sonne, doch verteilt sie sich auf einen extrem kleinen Raum von wenigen Kilometern Durchmesser. Und er ist 100 Milliarden Mal stabiler als Stahl. Der Neutronenstern dreht sich 30-mal pro Sekunde. Ihn umgibt ein extrem starkes Magnetfeld, das in seinem unmittelbaren Umfeld Spannungen von einer Billiarde Volt induziert. Die energiereiche Aktivität wiederum erzeugt regelmäßige Wellen, die sich zu einem expandieren Ring zusammenschließen. Wie im Bildzentrum zu sehen ist, entfernt sich dieser vom Neutronenstern. Selbst der tote Stern hat also noch einen Puls.