Milchstraße: Magnetfeldlinien der Milchstraße

Rechenpower und Datenberge erlauben immer präzisere Simulationen unserer Heimatgalaxie. Hässlicher erscheint sie deswegen nicht - im Gegenteil.
von
Magnetfelder der Milchstraße
© Robert J. J. Grand, Facundo A. Gomez, Federico Marinacci, Rüdiger Pakmor, Volker Springel, David J. R. Campbell, Carlos S. Frenk, Adrian Jenkins und Simon D. M. White
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Diese Van-Gogh-artige Darstellung bildet die Magnetfeldlinien unserer Milchstraße in bisher nie erreichter Präzision ab. Dabei ist das Werk nur eine der Früchte gigantischer Computerpower und enormer Massen an Daten von Teleskopen und Simulationen, die ein internationales Team von Forschern - beteiligt etwa das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) und das Max-Planck Institut für Astrophysik in Garching - nach Monaten Rechenzeit zusammengepuzzelt hat. Herausgekommen bei diesem "Auriga"-Projekt ist die bisher größte und hochauflösendste simulierte Darstellung von Galaxien wie unserer Milchstraße. Teil der Simulation waren auch jene magnetischen Felder, die das interstellare Medium durchdringen. Isoliert man die Feldlinien und färbt sie gemäß ihrer Feldstärke ein, ergibt sich ein Bild der Milchstraße, das an ein Gemälde erinnert.