Im Verlauf einer unbehandelten Lepra werden zunächst die Schleimhäute und Nerven geschädigt. Das führt zu Gefühllosigkeit und Lähmungen an Beinen, Armen und Augenlidern. Unbehandelt werden Finger und Zehen steif, die Knochen eitrig; die Nasenscheidewand fällt ein. Die von der Lepra Befallenen haben kein Schmerzempfinden. So kommen Wunden, Hautverletzungen oder schwere Verbrennungen hinzu. Am Ende stehen dann irreversible Schädigungen: Gelenkstarre, Geschwüre, Blindheit, schwere Deformationen von Knochen und Gewebe, Verkrüppelungen. Auf diesem Foto kann man gut spezifische Schädigungen im Bereich des Schädelknochen erkennen (Pfeile).