Autismus ist eine Störung, die meistens in der frühen Kindheit auftritt.
Sie äußert sich durch Schwierigkeiten bei Sozialkontakten und der
Kommunikation mit Anderen, repetierendes Verhalten und ungewöhnliche
Aufmerksamkeit für einzelne Dinge oder Tätigkeiten. Mit modernen
bildgebenden Verfahren haben Mediziner jene Hirnregionen eingegrenzt,
die bei autistischen Kindern nicht normal entwickelt sind.
Mit Hilfe der
Magnetresonanz-Tomographie (MRT)
haben Wendy R. Kates und ihre Kollegen von der
Johns Hopkins University School of Medicine,
dem Kennedy Krieger Institute
und der Stanford University
die Gehirne zweier männlicher Zwillinge im Alter von sieben Jahren
untersucht. Während einer der beiden schweren
Autismus
zeigte, war sein Bruder nur leicht gestört. In den Untersuchungen wurden mehrere Bereiche lokalisiert, die beim autistischen Zwilling deutlich
kleiner als...
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