Vor fünf Jahren traf die Nachricht vom Beweis der Fermatschen Vermutung
die Fachwelt wie ein Erdbeben. Das ließ gleichzeitig bislang unbezwingbare
mathematische Gipfel auf erreichbares Maß hinabsinken. Das mathematische
Nachbeben erreichte jetzt eines der nächstberühmtesten Probleme - die
Taniyama-Shimura-Vermutung. Die entbehrt zwar der wechselvollen Geschichte
des 350 Jahre letzten Fermatschen Theorems, läßt sich dafür aber auf eine weit
größere Klasse von Problemen anwenden.
Als Andrew Wiles von der Princeton University 1994 den langersehnten Beweis der Vermutung von Pierre de Fermat verkünden konnten, eroberte er die Schlagzeilen der wissenschaftlichen Zeitschriften im Sturm. Seine Kollegen waren erst nach einigen kniffligen Nachbesserungen des umfangreichen Beweises zufriedengestellt und Fermats berühmtestes Problem damit endlich gelöst. Doch weitere...
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