Dieselben Proteine, die für den nötigen Zusammenhalt der Zellen in Geweben
sorgen, dienen dem Lepra-Erreger als Haltepunkt und Eingangspforte in
Nervenzellen. Und auch einige Viren nutzen den Weg. Eine Therapie könnte
hier gleich mehrere Krankheiten gleichzeitig bekämpfen.
Diese Entdeckungen könnten nach Ansicht von zwei Forschungsteams zu neuen Medikamenten führen, die Nervenschäden in Lepra-Patienten verhindern und eine Infektion durch die tödlichen Viren vereiteln. Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit werden in zwei Artikeln in
Science
in der Ausgabe vom 11. Dezember 1998 präsentiert. Einem Team gehörten Wissenschaftler des
Howard Hughes Medical Institute (HHMI)
der University of Iowa
und der Rockefeller University
in New York an. Das zweite Team bilden Wissenschaftler des
The Scripps Research Institute
und derselben HHMI-Gruppe.
Ungefähr...
Diesen Artikel komplett lesen
Frei für Abonnenten von "Spektrum - Die Woche".
Wenn Sie "Spektrum - Die Woche" zwei Wochen lang kostenlos und völlig unverbindlich testen möchten, bestellen Sie einfach hier ein kostenloses Schnupperabonnement. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an service@spektrum.com