Die erste Beobachtung, daß elektrischer Strom scheinbar durch DNA-Moleküle fließt, liegt rund vierzig Jahre zurück und entpuppte sich als Meßartefakt. In Wirklichkeit hatte der Strom den Weg durch Eispartikel neben der DNA genommen. Seit diesem Irrtum bemühen sich die Forscher, die Leitfähigkeit des Umgebungsmilieus herabzusetzen, in ihren Berechnungen wieder vom ermittelten Wert abzuziehen oder auf andere Weise zu berücksichtigen. Die dabei auftretenden Unsicherheiten bieten Kritikern vielerlei Ansatzpunkte, die Versuchsergebnisse zu bezweifeln. In den meisten Experimenten geben die Wissenschaftler zu der DNA zwei verschiedene Chemikalien, die sich zwischen die Basenpaare des Biomoleküls lagern. Unmittelbar...