Das Bild des tumben Vetters wandelt sich. Immer mehr verdichten sich die Hinweise, dass die Neandertaler sich nicht nur als hervorragende Werkzeugbauer bewährten, sondern sich auch als begabte Künstler auszeichneten. Eine jetzt gefundene steinerne Maske bestätigt ihr Talent.
Andreas Jahn
Zunächst hielt man den Fund für die sterblichen Überreste eines krummbeinigen Kosaken, übrig geblieben aus den Napoleonischen Kriegen. Doch dann wurde deutlich: Die Skelettteile, die Arbeiter 1856 zufällig in einer Höhle im Neandertal bei Düsseldorf entdeckt hatten, stammen von einem menschlichen Wesen aus Urzeiten. Benannt nach dem Fundort erhielt es den Namen Neandertaler oder Homo neanderthalensis.
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