Martin Gardner war ein Mann mit vielen Talenten. Er wurde berühmt als Amateurmathematiker und professioneller Zauberkünstler, bearbeitete und löste zahllose Denksportaufgaben, setzte sich konsequent mit pseudowissenschaftlichen Thesen auseinander - und schrieb über all dies in einem leicht zugänglichen, einladenden Stil. 25 Jahre lang, von 1957 bis 1982, erschien seine Kolumne "Mathematical Games" im "Scientific American" (und in der Frühzeit von "Spektrum der Wissenschaft" als "Mathematische Spielereien"); mehr als 65 Bücher stammen aus seiner Feder. Viele Mathematiker, darunter ich selbst, haben die erste Begegnung mit ihrem Fach dem "Vater der Unterhaltungsmathematik" zu verdanken.

Die große Gemeinde der Gardner-Fans trifft sich seit 1993 ungefähr alle zwei Jahre in Atlanta zu einer Konferenz namens "Gathering for Gardner (G4G)" …