Der Mathematische Monatskalender | 01.04.2011

April 2011

Heinz Klaus Strick
Ibn Sina (980 – 1037), besser bekannt als Avicenna, war einer der berühmtesten Wissenschaftler des islamischen Kulturkreises. Noch bis ins 17. Jahrhundert wurden seine Lehren an Studenten europäischer Universitäten weitergegeben.

Ibn Sina (980 – 1037) war einer der berühmtesten Wissenschaftler des islamischen Kulturkreises. Er verfasste philosophische Abhandlungen, untersuchte Krankheiten und Medikamente und stellte Hygieneregeln auf. Er beschäftigte sich aber auch mit Physik, Mathematik und Astronomie. Ein Teil seiner 450 Werke wurde ins Lateinische übersetzt. Der Qanun al-Tibb (Kanon der Medizin) etwa vereinte griechische, römische und persische Traditionen und wurde bis ins 17. Jahrhundert in der Lehre europäischer Universitäten verwendet.

Ibn Sina ließ sich im Laufe seines Lebens in vielen Städten nieder, hielt Vorlesungen, wirkte als Leibarzt für die Mächtigen und musste nach gewaltsamen Umstürzen mehrfach fliehen. Bis kurz vor seinem Tod arbeitete der Gelehrte hart und schrieb weiter an wissenschaftlichen Werken, darunter eine Zusammenfassung der Philosophie in persischer Sprache.

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