Der Mathematische Monatskalender | 01.08.2011

August 2011

Heinz Klaus Strick
Als Sohn eines griechisch-stämmigen Diplomaten wächst Constantin Carathéodory (1873 – 1950) in Deutschland, Belgien und Italien auf, und auch später zieht es ihn ständig an neue Orte. Sein Interesse an Mathematik beginnt bereits während seiner Schulzeit in Belgien, doch er studiert zunächst Ingenieurswissenschaften und arbeitet als Bauingenieur für eine britische Firma in Ägypten. Er bereist das ganze Land und verfasst in seiner Freizeit ein Buch über die Geografie und Geschichte Ägyptens.

Constantin Carathéodory
Bildzoom Constantin Carathéodory
Eine Doppelbriefmarke aus Griechenland zeigt die beiden Mathematiker Constantin Carathéodory (links) und Thales von Milet (rechts). Zwar ist Thales heute weitaus bekannter, doch die Arbeiten Carathéodorys waren sehr bedeutend und inspirierten viele seiner Kollegen. So gab er beispielsweise Einstein entscheidende Hinweise zur Entwicklung der allgemeinen Relativitätstheorie geben.
Schließlich entscheidet er sich für ein Studium der Mathematik in seiner Geburtstadt Berlin, wechselt jedoch schnell in die damalige Mathematikhochburg Göttingen. Carathéodory widmet sich vor allem der Variationsrechnung – Jahre später gibt er in seinen Briefen an Albert Einstein wertvolle Hinweise zur Entwicklung der allgemeinen Relativitätstheorie.

Lesen Sie mehr über Carathéodorys Leben und Arbeit in der Augustausgabe 2011 des "Mathematischen Monatskalenders". Hier geht es zum kostenfreien pdf-Download:
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