Blaise Pascal wird als zweites Kind von Étienne Pascal, Richter am Steuergerichtshof in Clermont-
Ferrand, geboren. Als die Mutter 3 Jahre
später stirbt, entscheidet sich der Vater, seine
Kinder selbst zu unterrichten. 1632 verkauft er
sein Richteramt und hofft, dass er mit dem so
erlangten Vermögen ein Leben in der französischen
Hauptstadt bestreiten kann. Étienne Pascal selbst ist sehr an mathematischen Problemen interessiert (nach ihm wird eine
besondere algebraische Kurve als "Pascal'sche Schnecke" bezeichnet – vgl. Abbildung).
Er nimmt regelmäßig an den berühmten wissenschaftlichen
„Gesprächsrunden“ des Franziskanermönchs, Theologen, Musikwissenschaftlers
und Mathematikers Marin Marsenne (1588 –
1648) teil; seinen kränklichen Sohn will er allerdings nicht mit
Mathematik belasten – auch, damit dieser zuerst einmal Latein
und Griechisch lernt –, bis Blaise von sich aus Fragen zur Geometrie stellt und er ihn nicht länger von der Mathematik „fernhalten“ kann. Angeregt
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