Der Mathematische Monatskalender | 01.03.2011

März 2011

Heinz Klaus Strick
Er war Kartograf und Globenhersteller und berühmt für seine sorgfältige Arbeit. Doch heute kennen wir Gerardus Mercator (1512 – 1594) vor allem, weil er das rechtwinklige Koordinatensystem des Portugiesen Pedro Nunes so entscheidend weiterentwickelt hatte, dass die Neuschöpfung seither seinen Namen trägt. Ihr Nutzen war offensichtlich: In einer Zeit der aufkommenden weltweiten Schifffahrt ließen sich Fahrtrouten nun viel einfacher planen.

Den Grundstein für seine Erfolge hatte Mercator früh gelegt. Mit der Herstellung von Karten beginnt er sich schon bald nach seinem Studium an der Universität Löwen im heutigen Belgien zu beschäftigen. Er arbeitet zunächst in der Werkstatt von Gemma Frisius, der sich mit der Konstruktion präziser astronomischer Instrumente einen Namen gemacht hatte. Mercator hilft auch bei der Herstellung eines Globus für Kaiser Karl V. und erlernt das Handwerk des Kupferstechers, um Druckplatten für präzise Landkarten herstellen zu können.

Lesen Sie mehr in der Märzausgabe 2011 des "Mathematischen Monatskalenders". Hier geht es zum kostenfreien pdf-Download:
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