Mai 2008
Heinz Klaus Strick
Bald schon spricht man in der Region über den jungen Gelehrten – da erreicht die erste Welle mongolischer Reiterheere das Land. Die Soldaten des Dschingis Khan erobern im Jahr 1220 auch Tus und richten große Zerstörungen an. Der Herrscher selbst kehrt wieder nach Osten zurück (er stirbt 1227), während seine Söhne und Generale den Zug nach Westen fortsetzen. Erst 1241, nach der siegreichen Schlacht bei Liegnitz, kehren sie um, als auch der Nachfolger Dschingis Khans stirbt.
Al-Tusi nutzt rechtzeitig die Chance zu fliehen. Er findet Unterschlupf in der Burg Alamut, wohin sich die Assassinen, eine extreme schiitische Sekte, zurückgezogen haben und ihre Festung zunächst erfolgreich gegen die Angriffe der Mongolen verteidigen können. Dort, in der Ruhe der Burg, beschäftigt er sich mit Fragen der Philosophie, Religion, Mathematik und Astronomie und verfasst zahlreiche Schriften. Sein Interesse für die Astronomie ist vielleicht durch das Erscheinen eines Kometen

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