Der Mathematische Monatskalender | 01.05.2011

Mai 2011

Heinz Klaus Strick
Der Russe Pafnuti Lwowitsch Tschebyschow (1821-1894) leistete bedeutende Beiträge in den unterschiedlichsten mathematischen Disziplinen und befasste sich sowohl mit theoretischen als auch mit anwendungsbezogenen Problemen.

Tschebyschow wurde von seinem Hauslehrer für die Mathematik begeistert und nahm mit 16 Jahren an der Moskauer Universität das Studium auf. Ab 1850 hatte er in Sankt Petersburg eine Professur inne. Forschungs- und Vortragsreisen führten ihn zudem immer wieder nach Frankreich.

Zu seinen bedeutendsten Arbeiten gehört der Beweis des Bernoulli'schen schwachen Gesetzes der großen Zahlen mit Hilfe der später nach ihm benannten Tschebyschow-Ungleichung. Demnach konvergiert der arithmetische Mittelwert von endlich vielen Zufallsgrößen gegen ihren gemeinsamen Erwartungswert.

Im Rahmen seiner Doktorarbeit leistete er einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Verteilung der Primzahlen. Sein großes technisches Interesse führte ihn außerdem dazu, die von James Watt erfundene Dampfmaschine mathematisch zu modellieren und letztlich zu verbessern.

Lesen Sie mehr in der Maiausgabe 2011 des "Mathematischen Monatskalenders". Hier geht es zum kostenfreien pdf-Download:
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