Neben seiner Tätigkeit als Generalinspekteur der Königlichen Münze, die er – wenn auch ungern – von 1774 bis 1791 ausübt, verfasst er weitere mathematische Abhandlungen, aber auch Schriften zu sozialen und politischen Themen wie zur Gleichberechtigung von Frauen oder zur Abschaffung der Sklaverei.
Besonders bemerkenswert ist Condorcets wahrscheinlichkeitstheoretische Behandlung des Problems eines gerechten, demokratischen Wahlsystems. Es führt zu einem Paradoxon, das heute seinen Namen trägt. Condorcet geht aber auch der Frage nach, unter welchen Voraussetzungen und mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Jury insgesamt eine gerechtere Entscheidung treffen würde als ein einzelnes Mitglied.
Während der französischen Revolution greift Condorcet in das politische Geschehen ein und wird sogar Präsident der Gesetzgebenden Nationalversammlung. Doch gerät er bald in heftige Konfrontation mit den radikalen Jakobinern unter Robespierre. Seine Kritik an deren Verfassungsentwurf führt schließlich dazu, dass er sich bei Freunden verstecken muss, um einer Verhaftung zu entgehen




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