Ein nanoelektronisches Bauelement, ein so genannter Josephson-Kontakt, fungiert dann als breitbandiger Sensor und wandelt das aufgenommene Spektrum computergesteuert in ein elektrisches Signal um. Ein Prototyp des Detektors war in der Lage, Flüssigkeiten wie Wasser, Ethanol, Methanol, Propanol und Azeton zu erkennen.
Es gibt verschiedene Ansätze, um gefährliche Flüssigkeiten mit Hilfe von Nachweisgeräten zu identifizieren. Die neue Methode sei aber nicht nur weit schneller als andere, sie sei auch wesentlich zuverlässiger, schreiben Divin und seine Kollegen. Die Idee, mit Hilfe von Spektroskopie gefährliche Flüssigkeiten zu identifizieren, ist allerdings nicht neu.
Frühere Systeme nutzen jedoch nur einen sehr engen Frequenzbereich der elektromagnetischen Strahlung, identifizieren somit allenfalls einen kleinen Ausschnitt des spektralen Fingerabdrucks und sind dadurch weniger zuverlässig. Bisher hat sich noch kein Verfahren an den Flughäfen der Welt durchsetzen können.




drucken
1. Wäre das schön
21.10.2009, Paul R. Woods, Neumagen-Dhron