Mit Eis zu heizen, ist nicht nur praktikabel, sondern auch CO2-neutral. Der Einbau eines Eisspeichers lohnt sich aber vor allem, wenn man damit auch kühlen will.
Als das FIFA-Exekutivkomitee seine Entscheidung bekannt gab, die Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2022 auf der arabischen Halbinsel Katar austragen zu wollen, witzelten Fans in aller Welt: "Warum nicht Grönland?" Schließlich sei es gleichgültig, ob der Ball im heißen Sand oder auf dem ewigen Eis rolle. Tatsächlich stellt der WM-Zuschlag den Wüstenstaat vor eine gigantische technologische und energetische Herausforderung. Durchschnittlich 85 Prozent Luftfeuchtigkeit, Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius, dazu die heißen Winde - nicht nur Fußballbegeisterte fragen sich: Wie soll das gehen? Woher soll das viele Kühleis kommen, das für die Klimatisierung der riesigen geplanten Stadien benötigt wird?
Die Antwort findet sich womöglich in Friedrichshafen am Bodensee. Dort entwickelte ein Klimaingenieur einen unterirdischen Eistank, der nicht nur das derzeit größte Problem des arabischen Emirats Katar lösen könnte, sondern auch neue Ansätze für ein besonders...
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