Ein Forscherteam am CERN hat die mögliche Masse eines Standardmodell-Higgs-Boson weiter eingegrenzt. Daten des ATLAS-Detektors am LHC schlossen weitere Teile des wahrscheinlichen Massenbereichs zwischen 115 und 130 Gigaelektronenvolt (GeV) aus, so dass nunmehr nur noch Massen zwischen 122 und 129 sowie zwischen 117,5 und 118,5 GeV in Frage kommen. Das ist konsistent mit einer vorläufigen Masse von 125 GeV, auf die frühere Experimente hindeuteten, und widerspricht alternativen Higgs-Massen, auf die zum Beispiel Daten des früheren LEP-Experiments hingedeutet hatten.
Das Team präsentierte seine Daten auf der Moriond-Konferenz in La Thuile, wo auch andere Gruppen des CERN und von anderen Teilchenbeschleunigern aktuelle Ergebnisse vorstellen. Die zusätzlichen Daten reichen jedoch nach wie vor nicht aus, um die Existenz des Higgs-Bosons in diesem Massenbereich sicher zu belegen. Tatsächlich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Forscher einer statistischen Fluktuation aufsitzen, durch die Kombination der Messungen von einem auf etwa zehn Prozent. Da das fragliche Signal bei 125 GeV jedoch inzwischen in zwei unabhängigen Experimenten auftaucht, sind die Forscher zuversichtlich, dass sich hinter den Messdaten tatsächlich ein Standardmodell-Higgs-Boson verbirgt.

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1. Wer erzeugt die Masse des Higgs?
09.03.2013, alfred h.dürrElementarteilchen, wer erzeugt die Masse des Higgs? Wie soll Higgs die Masse der schwachen WW (W+,W- und Zo) und in welcher quantitativen Menge erzeugen? Higgs 125 GeV und Zo 91,2 GeV:wie soll das gehen?und die vielen anderen Teilchenmassen /energien:
von 10 hoch -9 bis 10hoch3?Wie kann es die Resonanzen der Neutrinos (masselos und mit Masse)beschreiben? Warum nicht auch die Masse der Protonen (up-quarks 2,4 MeV)? in Darmstadt (GSI) sollen die Hyperonen eigentlich und nicht das Higgs für die Masse veranstwortlich sein!!Und unsere normale Masse ("schwer" durch die noch nicht gefundenen Gravitonen?) "träge" in Bezug auf den Machschen Fixsternhimmel? Bleibt das Higgs weiterhin das "gottverdammte Teilchen" ?.....
oder man muss es wie Lisa Randall es in ihrem letzten Buch beschreibt:" der LHC muss es erfinden!" .......
2. Bisher nicht bekannt
02.04.2013, Jens KlugeHierzu Wikipedia:
In vereinfachten Darstellungen wird das Higgs-Boson häufig pauschal als Ursache von Masse dargestellt. Dies ist aus zwei Gründen falsch bzw. unpräzise: Zum einen ist es das gesamte Higgs-Feld (Grundzustand und Anregungen), das im Zuge des Higgs-Mechanismus durch virtuelle Anregung die Massen für die Elementarteilchen des Standardmodells erzeugt. Das Higgs-Boson entspricht jedoch einer reellen Anregung. Seine eigene Masse kann so nicht erklärt werden, sondern muss erst einmal vorgegeben werden. Zum anderen ist nicht ausgeschlossen, dass es sich um ein zusammengesetztes Teilchen handelt. Aber die Masse zusammengesetzter Teilchen beruht aufgrund der Äquivalenz von Masse und Energie immer auch auf Wechselwirkungen der Einzelbausteine untereinander. Das ist besonders deutlich bei der Masse der gewohnten Materie, also der Atome. Diese steckt zu über 99 Prozent in den Atomkernen, deren Masse wiederum zu etwa 99 Prozent allein aus der starken Bindung zwischen den Quarks in den Nukleonen resultiert, die den Atomkern bilden. Die Masse der Quarks selbst trägt nur mit zirka 1 Prozent dazu bei.