Geothermiekraftwerke wecken bei vielen Menschen Ängste vor Erdbeben und Gebäudeschäden. Ein Projekt der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe mitten in Hannover sucht nach Wegen, diese Probleme zu vermeiden - mit völlig neuer Technologie.
Der Autor ist freier Wissenschaftsjournalist in Hamburg.
Schnell regt sich der Widerstand, wenn irgendwo in Deutschland ein geothermales Kraftwerk errichtet werden soll: Zuerst, so die Befürchtung, rückt ein Bohrtrupp an, um über Wochen hinweg unter ohrenbetäubendem Lärm ein mehrere tausend Meter tiefes Loch zu bohren. Anschließend wird das Gestein aufgerissen und mit Wasser befüllt. Und zu guter Letzt fallen diese Risse zusammen, verursachen ein mittleres Erdbeben, und die Besitzer der beschädigten Häuser müssen für den entstandenen Schaden selbst aufkommen. Für einen Großteil der deutschen Bevölkerung ist die Errichtung eines Geothermiekraftwerks in ihrer Nachbarschaft deshalb eher ein Ereignis, dem sie mit gemischten Gefühlen und vielfach auch lautstarkem Protest...
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