Darin spiegelt sich ein weit verbreiteter Irrglaube wider: Die Evolution des Gehirns war kein linearer Prozess, der in den beeindruckenden kognitiven Leistungen der Menschen gipfelte. Auch repräsentieren die Hirne anderer heutiger Arten nicht lediglich frühere Entwicklungsstadien. Während der letzten 30 Jahre haben vergleichende Neuroanatomen herausgefunden, dass komplexe Nervensysteme – und damit auch Intelligenz – mehrfach und unabhängig voneinander in getrennten Abstammungslinien entstanden sind
Evolution
Viele Wege führen zur Intelligenz
Der Mensch stammt weder vom Affen noch von den Fischen ab, sondern sie alle haben sich aus gemeinsamen Vorfahren entwickelt. Ebenso sind intelligente Gehirne auf verschiedenen Wegen unabhängig voneinander entstanden. Die verblüffenden Fähigkeiten von Tintenfischen, Krähen und Schildkröten liefern den Beweis.
Darin spiegelt sich ein weit verbreiteter Irrglaube wider: Die Evolution des Gehirns war kein linearer Prozess, der in den beeindruckenden kognitiven Leistungen der Menschen gipfelte. Auch repräsentieren die Hirne anderer heutiger Arten nicht lediglich frühere Entwicklungsstadien. Während der letzten 30 Jahre haben vergleichende Neuroanatomen herausgefunden, dass komplexe Nervensysteme – und damit auch Intelligenz – mehrfach und unabhängig voneinander in getrennten Abstammungslinien entstanden sind


Paul Patton ist Neurowissenschaftler an der Bowling Green State University in Ohio und untersucht
die räumlichen Fähigkeiten und Sinnessysteme von blinden höhlenbewohnenden Fischen Mexikos.

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