Weit über 800 Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sind schon bekannt. Und allein das Weltraumteleskop Kepler hat seit seinem Start im März 2009 mindestens 2300 weitere Kandidaten aufgespürt. Für einige davon konnten andere Forscher schon bestätigen, dass es sich tatsächlich um Exoplaneten handelt. Die rasant wachsenden Zahlen zeigen: Die Entstehung von Planeten ist offenbar eher die Regel als die Ausnahme. Und vielleicht haben wir erst die Spitze des Eisbergs entdeckt.

Eine statistische Analyse der Kepler-Daten deutet sogar darauf hin, dass rund ein Drittel aller sonnenähnlichen Sterne in der Milchstraße mindestens einen erdähnlichen Planeten besitzt, auf dem dauerhaft flüssiges Wasser und damit erdähnliches Leben existieren könnte.

Bislang ließen sich allerdings nur vier …