Nun, da das Weltraumteleskop Kepler neue Exoplaneten gleich im Dutzend entdeckt, überraschen Mitteilungen wie diese kaum noch jemanden: 2326 Planetenkandidaten habe der Satellit identifiziert, hieß es beispielsweise Anfang Dezember auf der ersten Kepler-Fachtagung am NASA Ames Research Center im kalifornischen Moffet Field. Seine Ausbeute hat das Weltraumobservatorium damit seit Februar nahezu verdoppeln können. Womit dagegen niemand gerechnet hat, ist der unerwartet hohe Anteil an "Supererden" unter diesen Fundstücken: Planeten also, die größer sind als die Erde, kleiner jedoch als der Neptun. Sie machen ungefähr ein Drittel bis die Hälfte aller neu entdeckten Welten aus. Es...