Wer Kolibris in freier Wildbahn bewundern will, muss sich in die Neue Welt begeben, denn hier, im alten Europa, kommen die fliegenden Juwele schlicht nicht vor. Überhaupt liegen die Wurzeln der hochspezialisierten Nektarsauger jenseits des Atlantiks, dachte man - bis eine Tongrube südlich des badischen Wiesloch verblüffende Knochenreste preisgab.
Antje Findeklee
"Inexpectatus" - einen treffenderen Namen hätte Gerald Mayr kaum wählen können. Denn das zartknochige Skelett, das der Paläontologe vom Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt so betitelt, ist wirklich ein höchst unerwarteter Fund: Es stammt ganz offensichtlich von einem Kolibri und ist etwa 30 bis 34 Millionen...
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