Lesermeinung - Gehirn&Geist

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Wenn ich ...

    20.10.2017, nderweise
    ... ein paar Gläser Vodka getrunken habe, rede ich schon ganz automatisch Russisch. Tatsächlich kein Scherz.
  • ...dass Margarine Fett enthält

    20.10.2017, tdhaller
    Das weiß ich schon seit Studententagen, bzw. eher Studentennächten im örtlichen Wasserloch, verbracht mit amerikanischen Soldaten aus der damals noch bestehenden Kaserne.
  • Kleines Hirn ganz gross

    09.10.2017, Elke Berger
    Guten Tag, ich bin Neuropsychologin und einerseits erfreut, dass Sie dem Cerebellum einen Artikel widmen, andererseits aber auch sehr erstaunt darüber, dass Sie unter den Literaturangaben Prof. Jeremy Schmahmann, der seit den 90er Jahren über die affektiven und kognitiven Funktionen des Cerebellums forscht und publiziert, nicht erwähnen. Dies ein früher Artikel zum Thema.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9577385

    Bereits 1997 (!) gab er ein Buch heraus mit dem Namen "The Cerebellum and Cognition". Und u.a. arbeitete er am riesigen Werk aus dem Jahr 2012 mit, erschienen bei Springer: "Handbook of the Cerebellum and Cerebellar Disorders". Darin das sehr interessante Kapitel von ihm: Cerebellar Cognitive Affective Syndrome and the Neuropsychiatry of the Cerebellum. Da effektiv viele Fachleute, u.a. auch Neurologen, immer noch viel zuwenig darüber wissen, dass und welche kognitiven Ausfälle und affektiven Veränderungen nach Läsionen im Cerebellum entstehen können, wäre ein Verweis auf diese bahnbrechende - und eigentlich schon alte - Literatur sicher erhellend.

    Mit besten Grüssen

    E. Berger
    Stellungnahme:
    Danke für Ihren Hinweis. Die Arbeiten Jeremy Schmahmanns werden im Artikel auf S. 44 erwähnt, in der vollständigen Quellenliste zum Artikel (online) findet sich auch eine aktuelle Publikation des Autors zum »zerebellären kognitiv-affektiven Syndrom«. Neben Schmahmann gab es auch andere Pioniere dieser Forschungsrichtung wie die 2012 verstorbene Mathematikerin und Neurowissenschaftlerin Henrietta C. Leiner, die aus Platzgründen im Artikel leider keine Erwähnung finden.
  • Artikel frei geben

    07.10.2017, M. Ecker
    Der im Text erwähnte Unterschied zum Englischen besteht ja vor allem darin, dass im Deutschen auch der bestimmte Artikel ein "Geschlecht" hat, während es im Englischen nur (noch) das "the" gibt. Warum nicht einfach in einer Rechtschreibreform die Verwendung des für die Person statt für das Funktionswort korrekten bestimmten Artikels freigeben?
    Also "die Arzt" statt des umständlichen "die Ärztin"? In einigen Fällen kann das zwar zu Abgrenzungsproblem mit dem Plural führen ("die Erzieher"), aber das sollte zu verschmerzen sein, da aus dem Kontext hervorgehend.
    Sprache verändert sich im Übrigen laufend, sei es durch Konvention oder durch Evolution. Die Grammatik vergangener Jahrhunderte ist keine Richtschnur (und war es nie) für die der Gegenwart.
  • Angst vor dem Leser?

    06.10.2017, Waldtier
    Haben Sie derart große Angst vor Ihren Lesern, dass Sie deren Zuschriften "gegenlesen" (was für ein Nebelwort für Zensur) müssen?
    Stellungnahme:
    Nein - das machen wir, um Spam vorher auszufiltern (und Beleidigungen). Wir haben bis auf einen Kommentar alles zur Kommentierung freigeschaltet.
  • beleidigende Zuschrift ???

    06.10.2017, Kafka
    Laut der Redaktion dieser Zeitung sei meine Meinung "eine beleidigende Zuschrift eines Homöopathieanhängers" und "musste leider in Quarantäne bleiben." Natürlich werden Sie auch diese Mitteilung wieder zensieren :-)

    Komisch, was an der Feststellung, dass Wissenschaftler bis heute kein technisches Gerät besitzen, mit dem man auf Informationen im Gehirn des Menschen oder in homöopathischen MItteln direkt zugreifen kann, eine Beleidigung sein soll, erschließt sich mir nicht. Auch die Feststellung, dass Wissenschaftler daher überhaupt keine Ahnung von Informationen dieser Art haben, ist lediglich eine kausale Folgerung.
    Mir drängt sich daher der Verdacht auf, dass die genannten Schwächen der Wissenschaft verschleiert werden sollen, damit niemand merkt, dass sich die Wissenschaft hier zu einem Thema äußert, von dem sie keine Ahnung hat. Aber diese Redaktion hatte noch nie die "Eier", solch kritische Äußerungen auch zu veröffentlichen.... dann heult doch.
    Was für ein kindisches Verhalten einer Redaktion einer wissenschaftlichen (?) Zeitung, unangenehme Meinungen zur Qualifikation der Wissenschaft zu unterdrücken.
    Stellungnahme:
    Ha, ertappt - diese ist uns tatsächlich durchgerutscht! Dafür bitten wir um Entschuldigung - die beleidigende war eine andere Zuschrift
  • das beste an der Homöopathie

    05.10.2017, rap
    scheint mir die Anamnese zu sein.

    Keine Zeit für den (ganzheitlichen..!) Patienten: keine vernünftige Diagnose.

    Wobei letzteres dem Geschäft ja keinen Abbruch tut.
    Der Gesundheit und dem Leben des Patienten (und den Kosten) schon.
  • keine lesermeinung vorhanden?

    05.10.2017, kafka
    Komisch, zu diesem Artikel gab es doch bereits etliche Lesermeinungen. Wo sind die denn alle hin? Passten sie der Spektrum-Redaktion mal wieder nicht und wurden gelöscht?
    Stellungnahme:
    Werter Kafka,

    Sie finden (fast) alle Lesermeinungen zum Thema unter der Onlineversion des Artikels:

    http://www.spektrum.de/news/denkfehler-der-homoeopathie/1499429

    Wir haben mal wieder fast alle Lesermeinungen freigeschaltet - nur eine beleidigende Zuschrift eines Homöopathieanhängers musste leider in Quarantäne bleiben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Redaktion
  • nach wissenschaftlichen! Untersuchungen

    04.10.2017, rap
    kann Wasser zB.. Informationen speichern.

    Ob allerdings das eher "magische" homöopathische Grundprinzip "gleiches mit gleichem heilen" (hier geht's ja nicht um Immunisierung) funktioniert ist die Frage.

    Erstmal diese beiden Punkte muß man ja getrennt betrachten.

    PS interessante Quellen:
    Gerald Pollack: Wasser: viel mehr als H2O (hier speziell Seite 186)
    Bernd Kröplin: die Geheimnisse des Wassers
  • Vielleicht ist es ja anderstherum?

    03.10.2017, Otto Albrecht
    Vielleicht bewegen sich ja nur die Leute, die sowieso weniger gesund sind, weniger (oder meinen das weil sie sich nicht so wohl fuehlen) als die eher Gesunden. Die weniger Gesunden sterben dann halt auch frueher.
    Die Anmerkung dass die gefundene Koinzidenz nicht notwendig eine Kausalitaet beinhaltet ist somit ganz richtig - auch fuer meine Idee.
    Vielleicht haette man die Leute auch auf ihre Gesundheit uebrpruefen sollen, gleich zu Beginn der Studie.
    Stellungnahme:
    Natürlich sind solche Effekte nie ganz auszuschließen. Allerdings haben die Autoren versucht, den Gesundheitszustand der Teilnehmer miteinzubeziehen, indem sie auch bereits bestehende Vorerkrankungen wie Herzleiden oder Depression bei ihrer Analyse berücksichtigten.
  • Schulmedizinisch nicht testbar...

    02.10.2017, Kafka
    Es ist völlgi sinnnlos, mit Wissenschaftlern über das Thema Homöopathie zu reden, denn sie verstehen bis heute nicht, dass die Wirkung auf einer Information beruht, die sich mit heutigen Mitteln der Wissenschaft nicht direkt messen lässt. Es gibt einfach nicht ein einziges technisches Gerät, das in der Lage ist, die Information direkt zu erkennen. Genauso wenig gibt es ein technisches Gerät, das in der Lage ist, die Informationen im menschlichen Gehirn zu lesen. Das wundert nicht, hat sich doch die Wissenschaft seit vielen hundert Jahren rein materiell entwickelt und das geistige völlig außer Acht gelassen. Man wollte sich halt damals nicht mit der Kirche anlegen, die alles Geistige für sich beansprucht. Es gibt daher eigentlich gar keine Geisteswissenschaften, denn es gibt kein Gerät zur Erffassung geistiger Vorgänge , folglich keine Messwerte und somit auch keine Aussagefähigkeit der Schulmedizin, da kann man noch so sehr versuchen, mittels Statistik den Eindruck von Wissneschaftlichkeit zu erwecken.
    Lasst Sie doch ihren immer gleichen Käse über Placebo-Effekt und Co schreiben, sie kapieren einfach nicht, dass es ein Informationseffekt ist.
  • Vorurteile

    01.10.2017, adama
    Wenn Menschen eine schlechte Meinung über etwas, jemanden haben, dann nützt es nichts die Bezeichnung zu ändern. Solange das Vorurteil oder der unterschied existiert, wird sich die Ansicht die Bedeutung eines Ausdruck verändern. Der Rassismus ist ein Beispiel dafür. Egal ob man Neger sagt, dann Schwarzer , Farbige oder oder. Das gleiche gilt für Behinderte, gehandicapte, verhaltensauffällige oder verhaltensorginäre Menschen. Die Vorurteile wandern mit, füllen auch die neuen Begriffe mit der alten Bedeutung. Das gilt für andere Rassen und Gruppen, genauso wie für Behinderte.
    Eine Förderung bestimmter Gruppen, gegen vorherrschende Ressintements, gegen allgemeine Erfahrung und vor allem wenn sie ungerecht erscheinen, wird eine Gegenbewegung auslösen. Beispiel. Juden wurden immer wieder von Königen und Fürsten als Siedler angeworben und standen unter besonderen Schutz. Das hat leider nie zu einer Anerkennung und zum Abbau von Vorurteilen geführt. Kollektive Vorrechte stehen immer kollektive Benachteiligungen gegenüber. Das kann man nur vermeiden, wenn man die individuellen Chancen und Rechte ausdrücklich schütze und stärkt, einklagbar aber auch transparent macht. Es reicht nicht zu sagen, Frauen leisten die gleiche Arbeit. Ich kann 1000 mal das Gegenteil beweisen und 1000 mal die Behauptung unterstützen. Macht eine Gruppe daraus und man bekommt eine Gruppe zum Feind.
  • ja, vielen Dank für diesen Unfug

    26.09.2017, Anette
    An alle die gegenderte Sprache so verteidigen, verlangen oder verbreiten: als IngeneiurIN finde ich es total praktisch gleich als erstes zu betonen, dass ich weiblich bin. Von der Betreffzeile über die Erklärung, was ich bin bis zu meinem Abschluss. Falls ein Personaler "unbedingt" eine Frau haben möchte, liest er gleich gar nicht weiter. Psychologisch sehr geschickt, wenn man mit dem unliebsamen Dingen anfängt. Und wenn ich den Genderblödsinn weglasse, vermittle ich den Anschein, als hätte ich eine Identitäskrise. Auch so eine Sache, wo jeder Personaler bestimmt sofort zuschlagen möchten um mich ein zustellen. Ganz egal ob das diskriminierend ist oder nicht, es nützt mir nämlich gar nichts, wenn da ganz böse diskriminierend ist. Wenn das so ist kann ich das weder nachweisen, noch dass das in irgendeiner Form die Einstellung von den entscheidenen Leuten beeinflusst, außer dass man sie nervt mit soetwas. Und als wenn es nicht viel, viel wichtigere Dinge gibt für Gleichberechtigung. Angefangen von ErzieherINNEN und GrundschulehrerINNEN (ja ich weiß nicht alle, aber ich kenne genügend Beispiele aus meiner Schulzeit und von Bekannten), die Jungs und Mädchen nicht immer wieder Geschlechterstereotypen vermitteln sollten und eine Spielzeugindustrie, welche die Eltern auch nicht dazu anhält diese Geschlechterstereotypen aufrecht zu erhalten und Eltern, die das dann auch noch kaufen oder eben nicht kaufen. Und eine Medienwelt, die diese Stereotypen auf die Spitze treibt. Und mit einem gleichen oder wenigestens ansatzweisen gleichem Gehalt und den gleichen Einstellungschancen könnte ich wesentlich mehr anfangen, als mit einem INNEN an jedem sinlosen Substantiv, das mich selber einfach nur nervt. Aber es beschäftigt so schön und man kann die Wichtigen Dinge, wie gleiches Gehalt und gleiche Einstellungschancen so gut unter den Tisch fallen lassen.
  • Kommentar zu Kommentar #26

    26.09.2017, Franz Kaern-Biederstedt
    Liebe(r) Voker, ich höre dieses Argument öfter. Aber es ist Ihnen doch sicher klar, dass es sich hierbei um Homonyme handelt, also um zwei Wörter, die gleich lauten, aber etwas Verschiedenes meinen, so wie z.B. der Regen (das Wasser, das vom Himmel fällt) oder das Regen (die Bewegung, das sich-bemerkbar-Machen...). Das geschlechtsneutrale Plural-sie ist nicht einfach das weibliche Singular-sie vor einen Mehrzahlbegriff gestellt, sondern ein ganz eigenes Pronomen, das rein zufällig dieselbe Lautung hat. Der Gedanke wäre interessant, sich zu fragen, warum wir in der deutschen Sprache ein geschlechtsneutrales Plural-Pronomen haben, das für alle Geschlechter gleichermaßen gilt, dann in den Endungen an den eigentlichen Hauptwörtern doch wieder geschlechtsspezifische Unterschiede machen. Im Englischen gibt es einfach das Plural-s, das für männliche, weibliche, sächliche und gemischtgeschlechtliche Mehrzahlen gleichermaßen gilt. Im Englischen gibt es diese extremen Debatten über eine gendergerechte Sprache nicht, da vieles dort viel geschlechtsneutraler formuliert wird. Es wäre meines Erachtens wünschenswert, wenn wir im Deutschen eine Konsequenz aus dem ohnehin schon vorhandenen geschlechtsneutralen Plural-Pronomen ziehen und eine geschlechtsneutrale Pluralendung für die verschiedenen Hauptwörter finden würden. Das wäre zugegebenrmaßen eine recht bemerkbare Änderung in unserer Sprache, aber gerade beim Thema Prä- und Suffixe hat sich die deutsche Sprache im Laufe der Jahrhunderte ja immer wieder stark verändert, und es gibt keinen Grund dafür, anzunehmen, dass sie sich für immer und ewig auf dem jetzigen Stand erhalten und nicht mehr weiterentwickeln wird.
  • Antwort auf Kommentar #30 von JL

    26.09.2017, Franz Kaern-Biederstedt
    Zitat "Welcher Ideologie sollte ich denn folgen?". Da haben Sie meinen Satz falsch verstanden. Ich schrieb zu einem Argument, das Sie anbrachten: "Wenn Sie das als Argument verwenden, scheint mir dahinter die Absicht zu stecken, das Thema als Ganzes als ideologische Verblendung hinzustellen." Die von mir erwähnte ideologische Verblendung bezog sich nicht auf Sie und Ihr Argument, also auf eine vermeintliche ideologische Verblendung Ihrerseits, sondern darauf, dass Sie nach meinem Gefühl und nach dem, wie ich Ihr Argument verstanden hatte, dieses Argument mutmaßlich dazu benutzen, um Befürworter*innen gendergerechter Sprache lediglich ideologisch verblendete Motive zu unterstellen. Mir ist immer daran gelegen, die Diskussion um gendergerechte Sprache zu entideologisieren und darüber zu sprechen im Bewusstsein, dass es in erster Linie um die Sensibilisierung für Gefühle meiner Mitmenschen geht, denen ich gerechter werden möchte, nicht um das sture Erfüllen irgendwelcher ideologischer Prämissen und Dogmen. Wenn Sie meine Kommentare lesen, werden Sie vielleicht wahrnehmen, dass ich mich darum bemühe, keine Keulen zu schwingen. Und ich kenne viele Fürsprechende für die gendergerechte Sprache, die ebenso unideologisch und auf ganz menschlicher Ebene für einen bewussteren Umgang mit unserer Sprache werben möchten. Genausowenig, wie ich mir in meinen Gedanken und Motivationen ideologische Verblendung vorwerfen lassen möchte, genauso wenig möchte ich selbst anderen ideologische Verblendung vorwerfen, also auch Ihnen nicht.

    Zu Ihrem Argument selbst und dem Beispiel mit den beiden männlichen Schülern: Sie hatten den Satz zunächst ohne einen genaueren Kontext hingestellt. Zumindest hatte ich das Beispiel zunächst so verstanden, dass es einfach um zwei Jungs ging, denen ungeachtet der konkreten Situation lediglich aus genderideologischen Gründen eine zweigeschlechtliche Bezeichnung attributiert werden sollte. Das wäre tatsächlich nicht sehr sinnvoll und inhaltlich und grammatikalisch einfach falsch. Aber hier habe ich Ihr Beispiel zunächst einmal missverstanden, was mir leid tut. Durch Ihren späteren präzisierenden Kommentar verstehe ich den Sachverhalt, den Sie mit dem Beispiel ausdrücken wollten, besser und genauer. Ich schlage folgende - meines Erachtens nicht sehr komplizierte, umständliche, leseunfreundliche - Formulierung vor: Von allen Schülerinnen und Schülern der Klasse sind Ole und Jonas die besten zwei. Sollten sich in der Klasse tatsächlich intersexuelle Kinder oder Jugendliche befinden, die sich weder als überwiegend männlich noch weiblich empfinden und nicht in einer dieser Weisen angesprochen werden möchten, dann bin ich sehr dafür, dass diese Klasse weiterführende Ausdrucksweisen, die diese konkreten Personen mit einbeziehen und ansprechen, lernen und gebrauchen sollte.
    Ich glaube aber, dass die bisherigen Versuche mit -x noch nicht der Weisheit letzter Schluss sind und dass es sich lohnt, weiter darüber nachzudenken, bessere, schönere, gerade für das aktive Sprechen praktikablere Ausdrucksweisen zu finden. Es sagt ja niemand, dass die gendergerechte Sprache schon auf einem perfekt durchgestalteten Stand ist. Das befindet sich alles ja noch eher in den Kinderschuhen und muss sich ganz praktisch bewähren und einschleifen. Dazu bedarf es natürlich Situationen, in denen ich mit der konkreten Notwendigkeit in Kontakt komme, meine Sprache anzupassen. Eine Klasse, in der keine intersexuellen Kinder oder Jugendliche sind (was ja statistisch die häufigste Situation sein wird), kann von sich problemlos als Schülerinnen und Schüler sprechen.
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