Hauptberuflich arbeitet Dirk Huylebrouck als Dozent am Fachbereich Architektur der Hochschule für Wissenschaft und Kunst "Sint-Lucas" in Brüssel. Seine Liebe zur Mathematik zeigt sich in zahlreichen Kurzfilmen bei YouTube, seinen Arbeiten über den Knochen von Ishango, der als das früheste materielle Zeugnis mathematischen Denkens gilt, seiner Kolumne in der Zeitschrift "The Mathematical Intelligencer" sowie in einem jüngst fertig gestellten Werk, in dem er einen neuen, überraschenden Blick auf ein sehr klassisches Thema der Geometrie wirft: die platonischen Körper.

Huylebrouck verallgemeinert diesen überkommenen Begriff an einer unscheinbaren Stelle. Mit modernen mathematischen Mitteln findet er dann eine große Anzahl potenzieller neuer Formen. Der Versuch, Ordnung in diese Vielfalt zu bringen, führt ihn unversehens auf noch gänzlich unbeackertes Gelände. So kurz kann der Weg von der antiken Mathematik bis zum Unbekannten sein! …