"Wo bin ich hier?" - Im Gehirn weiß das der Hippocampus, denn er erfasst und protokolliert unsere Position im Raum. Jetzt haben ihn Forscher genau abgehört und festgestellt: Wo der Proband glaubt, sich zu befinden, wäre im Prinzip von außen lesbar.
Jan Dönges
"Mit dieser Forschung nähern wir uns bereits dem Bereich des Gedankenlesens", jubelt die britische Hirnforscherin Eleanor Maguire dem interessierten Leser einen knackigen Aufhänger unter. Denn freilich hat ihre jüngste Veröffentlichung weniger mit einer Jahrmarktsattraktion zu tun als mit höherer Mathematik und der gewissenhaften Auswertung einer Masse von Hirnscanner-Daten.
Dabei ist Maguires Behauptung am Ende eigentlich ganz typisch. In den letzten Jahren erleben "Gedankenlese-Studien" einen regelrechten Boom, wenn auch aus ganz...
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