Stellen Sie sich vor, Sie betreten einen Raum, in dem viele Menschen durcheinanderplaudern. Als Sie auf eine Dame im blauen Kostüm aufmerksam werden, die von einigen Besuchern umringt neben der Tür aufgeregt spricht, gesellen Sie sich zu der kleinen Gruppe. Mit einem Mal merken Sie, dass alle anderen Gespräche in den Hintergrund getreten sind: Sie hören nur noch die zierliche Person vor Ihnen, sind auf einmal ganz Ohr. Das mag an der spannenden Erzählung der Dame liegen oder an ihrem Charme. Eins hingegen ist ziemlich sicher: dass sich der Rhythmus Ihres eigenen Gehirns mit dem Sprachrhythmus der Dame gekoppelt hat. Beide schwingen nun in einer Art Gleichklang.
Diesen gemeinsamen Oszillationen sind Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften auf der...
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