Die Entzifferung des menschlichen Erbguts galt als Durchbruch des Jahres 2001. Seitdem suchen Forscher nach den kleinen Unterschieden von Mensch zu Mensch - und die erweisen sich als größer als gedacht.
Andreas Jahn
Zu 99,9 Prozent identisch - so lautete das Ergebnis eines Forschungsprojekts, das in seiner Dimension gern mit der Mondlandung verglichen wurde. Am 15. Februar 2001 hatten die Genforscher der Welt - aufgespalten in eine öffentlich und eine privat finanzierte Gruppe - die erste Rohfassung des menschlichen Erbguts präsentiert. Eine überarbeitete Version erschien dreieinhalb Jahre später.
Und die knapp drei Milliarden entzifferten Bausteinen sollten eben zu 99,9 Prozent bei allen Menschen gleich sein - für das Individuum als solches bliebe ein...
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