Unser Immunsystem schützt uns vor den unterschiedlichsten Krankheitserregern, von winzigsten Viren bis zu meterlangen Bandwürmern. Je nach Art der Gefahr verfügt es über dazu passende Abwehrstrategien. Gegen Viren, Bakterien, Pilze und Einzeller dienen Immunreaktionen vom so genannten Typ 1: Sie zielen überwiegend darauf ab, den Erreger oder infizierte Zellen direkt zu töten. Dabei greifen angeborene und erworbene (adaptive) Mechanismen ineinander. Bei der erworbenen Typ-1-Abwehr sind bestimmte Immunzellen (T-Helferzellen und zytotoxische T-Zellen) sowie verschiedene Klassen von Antikörpern (Immunglobuline) beteiligt.
Gegen Würmer und andere vielzellige Parasiten, etwa Zecken, wehrt sich der Körper vor allem mit Immunreaktionen vom Typ 2. Dabei treten Helferzellen vom Typ 2 (TH2) in Aktion, außerdem IgE- und IgG1-Antikörper. Es gilt, die Parasiten gewaltsam aus dem Organismus hinauszubefördern beziehungsweise von der Haut zu entfernen, etwa durch

Noah W. Palm, Rachel K. Rosenstein und Ruslan Medzhitov forschen an der medizinischen Fakultät der
Yale University in New Haven (Connecticut) im Department of
Immunobiology des Howard Hughes Medical Institute.
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1. Rizinusöl als Kontaktgift?
06.03.2013, B. SpintzykRicin kann der Autor nicht gemeint haben, und die Pflanze ist bei Berührung nicht giftig.
2. Allergien: Biochemische Detailanalyse oder ganzheitlicher Ansatz?
13.03.2013, Walter Züst, Rehetobel (Schweiz)Ich habe meine Pollenallergie, die sich von Jahr zu Jahr ausweitete, mit Mentalarbeit zum Verschwinden gebracht. Mein Ansatz war ganz pragmatisch: Mein Immunsystem entdeckt Feinde, wo gar keine sind. Ob an der Wurzel ein zu sensitives Alarmsystem steht oder ob mein Körper Mühe hat, bei den Xenobiotika zwischen harmlosen und bedrohlichen zu unterscheiden, ist eine spannende, aber für meinen Behandlungsansatz müßige Frage. Ich brachte dem Organismus mit Suggestionen bei, dass Pollen harmlos sind und die Luft, die ich einatme, rein und frisch ist. Es brauchte einige Anläufe und ziemlich viel Durchhaltevermögen, bis die Symptome nachließen und schließlich verschwanden. Seit Jahren habe ich nur noch einige Niesanfälle zu Beginn der Pollensaison.
Ich bin überzeugt davon, dass viele Allergien im Anfangsstadium mit relativ geringem Aufwand auf diese Weise gestoppt werden könnten, bevor sich das neuronale und biochemische „Feindbild“ zu sehr festigt. Leider gibt es von der Pharmaindustrie für das Testen einer solchen Methode keine Forschungsgelder.
3. Uberschrift suggeriert Kreationismus
15.04.2013, Florian Finke, KölnMein persönliches Empfinden gegenüber solchen Überschriften (und ähnlichen Formulierungen in den Artikeln) schwankt zwischen ablehnend bis angeekelt. Als langjähriger Abonnent würde ich die Redaktion freundlich bitten solche unnötig "reißerischen" Titel zu vermeiden. Ich bin fest davon überzeugt, dass dadurch keine besonderen Verkaufseinbrüche zu Stande kommen.
4. Wenig hilfreich
03.06.2013, Eike Blum, Remscheid1. In dem Text "vom naturwissenschaftlich-naturalistischen Standpunkt aus" ist "naturwissenschaftlich" mindestens unnötig (weil zusätzlich und ohne Erklärungskraft) und somit zu vermeiden.
2. Der Leserbrief selbst ist unnötig, weil er nichts zu der Erforschung von Allergien hinzuträgt, wohl aber zu dem Streit zwischen Kreationisten und deren Gegnern, ohne jedoch im Sinne der Wissenschaft hilfreich bei der Auflösung dieses Konfliktes zu sein.
3. Polemik in der Wissenschaft, gleich welcher Fakultät, erzeugt ideologische Haarspalter, die schon genügend Unheil über die Menschheit gebracht haben. Dies sollte allen Beteiligten, die sich wissenschaftlich betätigen, aus ihrer Erfahrung heraus hinreichend bekannt sein.