Zehn Jahre ist es her, dass die SARS-Epidemie die Welt in Atem hielt. Gut 800 Menschen starben an der Virusinfektion der Atemwege. Obwohl das Coronavirus sich blitzschnell von China in andere Teile der Welt ausbreitete, blieb der Menschheit ein Pandemie epischen Ausmaßes erspart. Ein Jahrzehnt und ein paar Epidemien später stellte sich in dieser Woche der erste World Health Summit Asia in Singapur die Frage: Ist Asien auf die nächste Epidemie vorbereitet? Wie bestellt, lieferte China mit dem neuen Vogelgrippevirus H7N9 die Vorlage für die dreitägigen Debatten unter den 900 Teilnehmern aus aller Welt im schicken Fünf-Sterne-Palast Ritz Carlton Millennium über öffentliche Gesundheitssysteme, Forschung, Politik und Wirtschaft in Asien. Um es gleich zu sagen: ein klare Antwort auf die Frage blieben die Experten schuldig. Dafür ist Gesundheit in Asien ein zu weites Feld, ein zu komplexes Thema und der Kontinent selbst zu...