Informatik
Die Grenzen der Quantencomputer
Künftige Rechner, die mit Quantenbits arbeiten, würden zwar einige Spezialaufgaben extrem schnell lösen, doch bei den meisten Problemen wären sie heutigen Computern kaum überlegen. Diese Erkenntnis könnte ein neues physikalisches Grundprinzip offenbaren.
Könnten wir tatsächlich ein Wundergerät bauen, das NP-vollständige Probleme im Nu löst, würden wir in einer anderen Welt leben: Unser Zaubercomputer würde Muster in Börsen- und Wetterdaten aufspüren oder in Aufzeichnungen der Hirnaktivität nach Gesetzmäßigkeiten fahnden. Anders als mit herkömmlichen Computern wäre das Auffinden solcher Muster pure Routine; es würde kein detailliertes Verständnis für das jeweilige Sachgebiet erfordern. Unser magischer Computer würde auch die mathematische Kreativität automatisieren.
Bei jedem Heiligen Gral der Mathematik – sei es etwa die goldbachsche oder die riemannsche Vermutung, beide seit über hundert Jahren unbewiesen – könnten wir unseren Rechner einfach anweisen, alle möglichen Beweise und Widerlegungen zu durchforsten, die nicht mehr als, sagen wir, eine Milliarde Symbole umfassen. Wäre ein Beweis noch viel länger, hätten wir vermutlich keine Lust, ihn überhaupt zu lesen.
Wenn die Quantencomputer derart gottgleiche mathematische Fähigkeiten besäßen, müssten wir

Scott Aaronson ist Dozent für
Elektrotechnik und Computerwissenschaft
am Massachusetts
Institute of Technology. Ohne
Highschool-Abschluss machte er
an der Cornell University den
Bachelor und promovierte in
Informatik an der University of
California in Berkeley; sein
Doktorvater war Umesh Vazirani.
Aaronson betreut einen viel
gelesenen Weblog (www.
scottaaronson.com/blog) und
schuf den Komplexitätszoo
(www.complexityzoo.com), eine
Online-Enzyklopädie mit über
400 Komplexitätsklassen.
abrufen

1. Landkarten und Heuhaufen
23.07.2008, Lorenz FriessDas dort beschrieben "Kollisionsproblem" besitzt eine Lösung vom Schwierigkeitsgrad n*n, also polynomial.
Man nimmt das erste Element und vergleicht es mit der Liste, ergibt n Schritte, das der Reihe nach für alle Elemente ergibt (n*n)/2 Schritte
oder irre ich ?