Kopernikus, Kepler, Braun - Spektrum der Wissenschaft Biografie-Paket 1

Nikolaus Kopernikus ist der Begründer des neuen Weltbildes. Er rückte die Sonne in das Zentrum des Universums, die damit die Erde von diesem Platz verdrängte - eine mutige Sichtweise des Frauenburger Domherren, die konträr zu der das damalige Geistesleben beherrschenden kirchlichen Meinung stand. Doch wer war dieser stille Revolutionär eigentlich, dessen heliozentrische Sichtweise des Universums erst lange nach seinem Tode die wissenschaftliche Anerkennung und Akzeptanz fand, die ihr gebührt, und in welch einem Umfeld lebte er? Die Biografie über Kopernikus gibt Ihnen die entsprechenden Antworten.

Johannes Kepler gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler der frühen Neuzeit. Aufbauend auf den sorgfältigsten Beobachtungsergebnissen von Tycho Brahe an Planeten leitetet Kepler seine drei nach ihm benannten Gesetze der Himmelsmechanik ab und bestätigte damit das Kopernikanische Weltbild. Der Astronom und Mathematiker, vielseitig gebildet und unermüdlich auf der Suche nach exakten Beziehungen zwischen den Naturphänomenen, leistete aber auch Pionierarbeit auf dem Gebiet der geometrischen Optik, und das trotz widrigster Lebensumstände. Überkommene und eigene Vorstellungen immer wieder an der Realität zu überprüfen - dieser Forschermaxime folgte er bedingungslos.

Der Wettlauf zum Mond ist untrennbar mit dem Namen eines Raketentechnikers verknüpft: Wernher von Braun. Er baute die erste Großrakete mit Flüssigkeitstriebwerk, startete mit der Jupiter-C-Rakete den ersten amerikanischen Satelliten und entwickelte für das amerikanische Apollo-Programm die Saturn-V-Rakete, mit der die erste bemannte Mondlandung glückte.
Die Geschichte dieser Entwicklung beginnt in Deutschland, setzt sich auf abenteuerliche Weise auf der anderen Seite des Atlantiks in den USA fort und endet schließlich im Meer der Ruhe, dem Mare Tranquillitatis, auf dem Mond. Verquickt ist sie mit einem äußerst verwickelten Teil der jüngsten Weltgeschichte - geprägt sowohl von Ruhm und Erfolg als auch von Niederlagen, und stets begleitet von dem hässlichen Schatten des Krieges und der Macht.

Die „Beutedeutschen“ in den USA

  (kostenfrei)
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Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs machten die Alliierten Jagd auf deutsche Raketenexperten – um deren Wissen für eigene Zwecke zu nutzen. Das Unternehmen „Paperclip“ ermöglichte vielen Peenemünder Wissenschaftlern und Technikern, ihre Arbeit in den USA fortzusetzen.
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