Descartes, Gödel, Newton - Spektrum der Wissenschaft Biografie-Paket 2

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René Descartes, Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler, hat ganz wesentlich an der Herausbildung des neuzeitlichen Denkens Anteil. Der Mensch war nicht länger der Mikrokosmos, als den ihn der Humanismus und die Renaissance verstanden hatten. Der Mensch war nun Betrachter der Welt - und die Wissenschaft sein Diener. Mit schier unerschöpflicher geistiger Energie bewegte sich der französische Denker, der die Niederlande zu seiner Wahlheimat erkor, zugleich in verschiedenen Wissensbereichen von der Mathematik über die Physik und Astronomie bis hin zur Anatomie und Physiologie. Hinter allem aber stand stets eine beharrliche Suche nach einer rationalen Begründung der Wissenschaft

Als größten Mathematiker und eine der wichtigsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts führte das 'Time Magazine' in einer Rangliste zur Jahrtausendwende einen der Allgemeinheit kaum bekannten Mann an: sein Name Kurt Gödel. Wer war dieser Mann, den berühmte Kollegen als größten Logiker seit Leibniz werteten, der mit Einstein eng befreundet war und ein originelles kosmologisches Modell entwickelte? Der in Begriffen wie Gödel'scher Satz, Gödel'sche Zahlen und Gödelisierung fortlebt? Der trotz seines scharfen Verstandes sich mit Okkultismus befasste und zwischen Genie und Wahnsinn schwankte?

War Newton als Begründer der exakten Naturwissenschaften der "erste Rationalist" oder wird ihm das Etikett des alchimistischen Experimentators nicht viel eher gerecht? Eindrucksvoll wird über sein Hauptwerk "Die mathematischen Prinzipien der Naturlehre" berichtet, in dem er so verschiedene Phänomene wie den Fall eines Apfels vom Baum und die Umlaufbahn der Planeten um die Sonne auf dasselbe Prinzip, die Gravitation, zurückführt. Nebenbei arbeitete der englische Gelehrte insbesondere an alchimistischen Experimenten und setzte sich intensiv mit zahlenmystischen Spekulationen auseinander.
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