Descartes, Gödel, Newton - Spektrum der Wissenschaft Biografie-Paket 2
Als größten Mathematiker und eine der wichtigsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts führte das 'Time Magazine' in einer Rangliste zur Jahrtausendwende einen der Allgemeinheit kaum bekannten Mann an: sein Name Kurt Gödel. Wer war dieser Mann, den berühmte Kollegen als größten Logiker seit Leibniz werteten, der mit Einstein eng befreundet war und ein originelles kosmologisches Modell entwickelte? Der in Begriffen wie Gödel'scher Satz, Gödel'sche Zahlen und Gödelisierung fortlebt? Der trotz seines scharfen Verstandes sich mit Okkultismus befasste und zwischen Genie und Wahnsinn schwankte?
War Newton als Begründer der exakten Naturwissenschaften der "erste Rationalist" oder wird ihm das Etikett des alchimistischen Experimentators nicht viel eher gerecht? Eindrucksvoll wird über sein Hauptwerk "Die mathematischen Prinzipien der Naturlehre" berichtet, in dem er so verschiedene Phänomene wie den Fall eines Apfels vom Baum und die Umlaufbahn der Planeten um die Sonne auf dasselbe Prinzip, die Gravitation, zurückführt. Nebenbei arbeitete der englische Gelehrte insbesondere an alchimistischen Experimenten und setzte sich intensiv mit zahlenmystischen Spekulationen auseinander.

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