Lorenz, Koch, Galilei - Spektrum der Wissenschaft Biografie-Paket 3

Konrad Lorenz, Nobelpreisträger des Jahres 1973, gilt als der Begründer der vergleichenden Verhaltensforschung, der Ethologie. Der Mediziner, Zoologe, Philosoph und Umweltschützer verfügte über eine ganz besondere Gabe: Zusammenhänge zu sehen, die der Forschung neue Wege wiesen. Das biologische Denken des 20. Jahrhunderts hat der streitbare Forscher nachhaltig geprägt, unter anderem als Begründer der evolutionären Erkenntnistheorie, einer Naturgeschichte de Erkenntnisleistungen. Das allgemeine Publikum begeisterte er durch seine Erzählkunst: seine Tiergeschichten wurden zu Bestsellern. So ist Konrad Lorenz in der Erinnerung noch immer der "Mann mit den Gänsen".

Schon zu Lebzeiten war Robert Koch eine Institution: Mit bahnbrechenden Arbeiten über Bakterien wie den Milzbrandbazillus machte der Konkurrent von Louis Pasteur sich einen Namen als Hauptbegründer der Bakteriologie und beeinflusste damit die moderne Medizin entscheidend. Wer aber war der Mann, der später in Filmen als Kämpfer gegen den Tod glorifiziert wurde und dessen Entdeckungen - wie die Erreger von Cholera und Tuberkulose - schließlich 1905 mit dem Nobelpreis für Medizin gewürdigt wurden?

Galileo Galilei ist wohl einer der populärsten Gestalten der Wissenschaft. Seine wissenschaftliche Karriere war von vielen Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Er hatte mit finanziellen und beruflichen Widerständen zu kämpfen, was sich auch auf seine wissenschaftliche Entwicklung auswirkte.
Die Artikel gehen diesen biographischen Spuren im Einzelnen nach und rekonstruieren den wissenschaftshistorischen Kontext, der notwendig ist, um Galileis neuen revolutionären Denk- und Forschungsansatz begreifen zu können.
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