Curies, Heisenberg, Maxwell - Spektrum der Wissenschaft Biografie-Paket 4

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James Clerk Maxwell gilt als einer der bedeutendsten Physiker der Neuzeit. Werner Heisenberg hat die Physik des 20. Jahrhunderts geprägt wie vor ihm vielleicht nur noch Albert Einstein und Niels Bohr. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gab es viele Neuerungen auf den Gebieten Chemie und Physik. Eine Familie, die diese Epoche maßgebend mitgestaltete, waren die Curies. 3 spannende Biografien in einem Paket. James Clerk Maxwell gilt als einer der bedeutendsten Physiker der Neuzeit. Ob die Maxwellsche Theorie mit den Maxell-Gleichungen, die Maxwell-Verteilung von Gasmolekülen oder der Maxwellsche Dämon als Gedankenexperiment zur Thermodynamik, sein Name taucht in Verbindung mit zahlreichen grundlegenden physikalischen Phänomen auf. Was den Begründer der Elektrodynamik und den Schöpfer der elektromagnetischen Theorie des Lichts auszeichnete, war die Breite seiner wissenschaftlichen Interessen, seine Sensibilität für wissenschaftstheoretische Fragen, sein Vertrauen auf die prinzipielle Einheit des Wissens. Als einer der ersten Forscher erkannte er aber auch die problematischen Aspekte des Theoriengebäudes, aus denen sich dann die Physik des 20. Jahrhunderts entwickelte.

Werner Heisenberg hat die Physik des 20. Jahrhunderts geprägt wie vor ihm vielleicht nur noch Albert Einstein und Niels Bohr. Mit knapp 27 Jahren war er nicht nur der jüngste Professor für Physik in Deutschland, sondern entscheidender Vollender der Quantenmechanik und Entdecker der viel diskutierten Unschärferelation. Im Jahr 1933 erhielt er bereits den Nobelpreis für Physik. Heisenberg zählt auch zu den Pionieren der Quantenfeldtheorie und Kernphysik, wo er mit seinen stets originellen und wagemutigen Ideen wichtige Impulse gab. Seine Gewissensnöte als Physiker im Dritten Reich gipfelten im geheimnisumwitterten Treffen mit seinem Lehrer Niels Bohr 1941 im besetzten Kopenhagen. Nach dem Krieg bemühte sich Heisenberg erfolgreich um den Wiederaufbau der deutschen Forschung, scheiterte aber bei der Suche nach der "Weltformel".

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gab es viele Neuerungen auf den Gebieten Chemie und Physik. Eine Familie, die diese Epoche maßgebend mitgestaltete, waren die Curies. Pierre Curie machte sich schon früh als Physiker einen Namen auf dem Gebiet der physikalischen Eigenschaften von Stoffen; vom piezoelektrischen Effekt bis zu dem Magnetismus von Materialien (Curie-Punkt). Schließlich arbeitete er zusammen mit seiner Frau Marie Curie auf dem Gebiet der Radioaktivität. 1898 entdeckten sie in Ihrem Laboratorium in Paris die hochradioaktiven Elemente Polonium und Radium. Für Ihre Arbeiten auf dem Gebiet der spontanen Radioaktivität erhielten beide zusammen mit H. Becquerel 1903 den Nobelpreis für Physik. Marie Curie war die erste Frau, die an der Sorbonne (Paris) unterrichtete und den Nobelpreis erhielt. 1911 würdigte das Nobelpreiskomitee Ihre Arbeiten zur Radioaktivität mit einem zweiten Nobelpreis, diesmal dem für Chemie. Nicht weniger berühmt als Ihre Eltern ist die Tochter Irène Joliot-Curie, die mit Ihrem Mann Jean Frédéric Joliot zusammen, die künstliche Radioaktivität entdeckte. Sie konnten radioaktive Isotope u.a. von Aluminium herstellen, die in der Natur nicht vorkommen. 1935 erhielten sie dafür den Nobelpreis für Chemie. Die Biografie beinhaltet das Leben und die wissenschaftlichen Errungenschaften dieser 4 herausragenden Persönlichkeiten.
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