Spektrum der Wissenschaft Dezember 2007

Einfach nur nervöse Zuckungen oder sogar Hinweis auf verborgene Gedanken? In unserer Titelgeschichte "Fenster zum Gehirn" berichten zwei Neurowissenschaftler über ihre neuesten Erkenntnisse. Sie zeigen, dass die scheinbar sinnlosen Fixationsbewegungen des Auges dessen Ermüdung vorbeugen, aber auch in Richtung von Objekten tendieren, die unser heimliches Interesse erregen.

Editorial

Inhaltsverzeichnis

Leserbriefe

Spektrogramm

Bild des Monats

Forschung Aktuell

Reaktionen, oberflächlich untersucht

 
16
Der Chemie-Nobelpreis ging an Gerhard Ertl vom Fritz-Haber-Institut in Berlin für seine exemplarischen Untersuchungen der chemischen Abläufe an technisch wichtigen Katalysatoren.

Springers EINWÜRFE

Wirtschaftstheorie im Affenkäfig

 
27
Der Schimpanse als Homo oeconomicus

Themen

Der nächste Flug zum Mond

Der nächste Flug zum Mond

  (kostenfrei)
36
2020 kehrt die Menschheit zum Mond zurück – dieses Mal nicht nur für einen kurzen Besuch. Der Apollo-Nachfolger Orion ermöglicht vier Astronauten, gleich ein halbes Jahr lang vor Ort zu bleiben.
Suche nach der großen Unbekannten

Startschuss für die Suche nach der großen Unbekannten

 
44
Die Dunkle Energie macht Kosmologen schwer zu schaffen. Schließlich hängt an ihr das Schicksal des ganzen Universums. Neue Weltraummissionen werden endlich eine solide Datenbasis liefern.

Physikalische Unterhaltungen

Polyeder und Atome

 
50
Wer Atome und Ionen für harte Kugeln hält, gerät gelegentlich mit der Realität in Konflikt; aber für eine Übersicht ist die Fiktion ganz hilfreich.

Themen

Fenster ins Gehirn

Fenster ins Gehirn

  (kostenfrei)
54
Bisher galten sie als störendes nervöses Zucken. Nun ist klar: Ohne diese winzigen Augenbewegungen könnten wir nicht sehen. Sie verraten aber auch unterschwellige Gedanken.
Vererbte Trinksucht

Vererbte Trunksucht

  (kostenfrei)
62
Gene leisten zur Alkoholsucht einen wesentlichen Beitrag. Diese Erkenntnis verspricht nicht nur bessere Therapien, sondern erlaubt auch gezieltere Vorsorge.
Risikoprognosen der neuen Art

Risikoprognosen der neuen Art

 
70
Bei Diabetes, rheumatoider Arthritis oder multipler Sklerose können Mediziner im Blut Vorboten nachweisen – oft schon Jahre vor dem Ausbruch der Erkrankung.

Essay

Linné im Informationszeitalter

Linné im Informationszeitalter

 
80
Die klassische biologische Disziplin schlechthin, die von Carl von Linné begründete Taxonomie, ist ins Abseits geraten. Ist guter Rat hier wirklich teuer?

Themen

Zukunft der Landwirtschaft

Zurück zu den Wurzeln?

 
88
Die industrielle Landwirtschaft würde nachhaltiger werden, wenn die wichtigsten Kulturpflanzen mehrjährig wachsen und tiefgründige Wurzelsysteme ausbilden könnten.

Wissenschaft im Rückblick

Themen

Die Vorfahren der Wikinger

Die Vorfahren der Wikinger

 
100
Im Lauf weniger Jahrhunderte wurde aus Bauern und Häuptlingen ein Volk der Krieger und Könige, verwandelten sich die Germanen des Nordens in die gefürchteten Wikinger.

Junge Wissenschaft

European Union Contest for Young Scientists 2007

 
108
Aus der bunten Vielfalt der Beiträge aus allen Ländern Europas und einigen Gastländern wird hier über fünf herausragende Projekte berichtet

Themen

Spintronik mit Diamant

Spintronik mit Diamant

 
112
Künftig wird die Elektronik nur die Ladung der Elektronen nutzen, sondern auch deren Spin. Als ideales Material für solche Quantengeräte bietet sich Diamant an.

Wissenschaft im Alltag

Rezensionen

Geheimnisse der Kultur von Elam

 
124
Eva Grabow über "Frauen und Schlangen" von Heidemarie Koch.

Es war kein Gott

 
126
Bernulf Kanitscheider über "War es Gott?" von Henning Genz.

Wissenschaftliche Selbstbegrenzung

 
127
Sabine Stöcker über "Schöpfung ohne Schöpfer?" von Gerhard Börner.

Nicht nur, wenn es stinkt und kracht

 
128
Kathrin Daub über "Glanzlichter chemischer Experimentierkunst" von Herbert W. Roesky.

Vorschau

Themen

Anatomie unserer Sonne

Anatomie unserer Sonne

  ist PLUS
Alles Licht, das wir von der Sonne empfangen, stammt aus einer wenige hundert Kilometer dicken äußeren Schicht, der Photosphäre. Das reicht, um auf den Aufbau des Glutballs zu schließen.
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