Gehirn und Geist Dezember 2010

Die Spannbreite der geistigen Fähigkeiten im Alter ist deutlich größer als unter jüngeren Menschen. Woran liegt das? Die spannende Frage, warum die Zeit so individuell unterschiedliche Spuren hinterlässt, beschäftigt heute zahlreiche Forscher. Psychologen stoßen auf ein komplexes Wechselspiel von Genen und Lebensstil, dem wir das Titelthema der neuen Ausgabe von G&G widmen.

Weitere Themen im aktuellen Heft unter anderen:
Igitt-Effekt - Die neuronalen Grundlagen des Ekels
Begabte Babys - Soziales Talent bei Kleinkindern
Spezial: Neandertaler - Der Urmensch war schlauer als gedacht

Ein gute Lektüre wünscht
Ihre G&G-Redaktion

Geistesblitze

Behände Wahl

  (kostenfrei)
8
Ob wir mit links oder rechts zugreifen, entscheidet sich im Scheitellappen

Per Schrittmacher aus der Endlosschleife

  (kostenfrei)
8
Hirnstimulation mildert Zwänge

Aufgeräumt

  (kostenfrei)
9
Schon Kleinkinder wissen: Ordnung ist menschlich!

Auf Wolke 7

  (kostenfrei)
10
Verliebtheit macht Schmerzen erträglicher

Rouge-Test ade?

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10
Rhesusaffen erkennen sich im Spiegel - wenn es darauf ankommt

Hallo Nachbar!

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11
Ungeborene Zwillinge ertasten einander im Mutterleib

Spiegel der Selbstreflexion

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11
Introspektive Naturen besitzen mehr graue Substanz in Teilen des Stirnhirns

Vorteil: Stöhner!

  (kostenfrei)
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Nebengeräusche irritieren Gegner beim Tennismatch

Vierbeiner sehen schwarz

  (kostenfrei)
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"Pessimistische" Hunde können schlechter allein sein

Titelthema

Die Kunst, gut zu altern

Wer altert wie?

 
14
Die Spannbreite der kognitiven Fähigkeiten ist unter Senioren größer als bei jungen Erwachsenen. Wie kommt es dazu? Offenbar bestimmt ein kompliziertes Geflecht aus genetischen, neuronalen und psychologischen Einflüssen darüber, wie der Einzelne altert. Fest steht: Der Spielraum für ein aktives Gestalten der späten Jahre ist groß
Hans-Werner Wahl

"Wir sind selbst unseres Alterns Schmied"

 
21
Laut dem Gerontopsychologen Hans-Werner Wahl von der Universität Heidelberg beeinflusst die individuelle Biografie stärker als die Biologie, wie fit und zufrieden ein Mensch im letzten Lebens­abschnitt ist. Denn wie wir altern, sei nicht zuletzt eine Frage der Einstellung

Psychologie

Smart kommt weiter

Für wen würden Sie stimmen?

 
24
Bei politischen Wahlen leiten uns rationale Überlegungen - jedenfalls glauben wir das. Doch Studien zufolge spielen Äußerlichkeiten wie das Erscheinungsbild von Politikern oder der Ort des Wahllokals eine wichtige Rolle bei der Frage, welche Kan­didaten sich durchsetzen
Manuela Lenzen

Statistische Ausreißer

  (kostenfrei)
30
Für die meisten psychologischen Expe­rimente rekrutieren Forscher eine beson­dere Probandengruppe: Studenten. Wie kanadische Forscher jüngst argumentierten, sind diese jedoch alles andere als repräsentativ für "die Menschheit"
Charme-Offensive

Wir-Gefühl in Windeln

  (kostenfrei)
32
Das traditionelle Bild vom sozial wenig begabten Kleinkind muss revidiert wer­den: Die Sprösslinge zeigen überra­schend früh beeindruckende kommunikative Talente

Spezial

Helles Köpfchen?

Unterschätzte "Flachköpfe"

 
38
Der Neandertaler war kein tumber Primitivling. Vielen Funden nach zu urteilen besaß unser Vetter aus der Eiszeit ähnlich gute Geistesgaben wie der moderne Mensch
Frühes Schmuckstück?

"Sie waren wie wir"

 
46
Der Paläoanthropologe João Zilhão erklärt, warum er dem Neandertaler Sprachtalent und Kunstsinn zutraut

Hirnforschung

Widerlich!

Der Igitt-Effekt

 
48
Vom Anblick einer Spinne bis zu alten Socken - ekeln kann uns vieles. Die Emo­tionsforscherin Anne Schienle von der Universität Graz weiß, warum dieses Schutzprogramm tief im Gehirn wurzelt
Vorbildlich

Stärke deinen Geist!

 
52
Buddhistische Mönche verbringen einen Großteil ihrer Zeit mit innerer Versenkung und Kontemplation. Das hat messbare Folgen: Laut dem Gießener Neuropsychologen Dieter Vaitl funktionieren ihre Gehirne anders als die von Meditationsnovizen
Biologie des Bewusstseins

Bewusstseins Erwachen

 
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Etwa ab der 24. Schwangerschaftswoche beginnt die Großhirnrinde von Embryos auszureifen. Trotzdem haben Ungeborene noch kein Bewusstsein - oder etwa doch?

Philosophie

"Was ist der Mensch?"

Irren ist ... sinnvoll!

 
60
Oft sehen wir der Wahrheit über uns selbst lieber nicht ins Auge und halten daran fest, was wir gerne glauben wollen. Die Philosophen Albert Newen und Gottfried Vosgerau erklären, warum Selbst­täuschung durchaus vernünftig sein kann

"Bonobos bauen keine Kathedralen"

  (kostenfrei)
64
Aus ethischen Gründen müssten wir auf Experimente mit Tieren verzichten, so der Philosoph Klaus Peter Rippe. Denn unsere animalischen Verwandten unterschieden sich nicht grundlegend vom Menschen. Der Mediziner Wolf Singer hält dagegen: "Tierversuche sind unverzichtbar!"

Bücher und mehr

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