Gehirn und Erleben - Spektrum der Wissenschaft Dossier 2/2006
Wie bestimmt unser Denkorgan unsere Handlungen, unsere Psyche, unser Erleben? Forscher tasten sich schrittweise in das Labyrinth unserer inneren Welt vor, um beispielsweise herauszufinden, wie Drogen oder Musik Macht über uns erlangen, wie verdeckte Reize unsere Reaktionen beeinflussen oder wie das Zeitgefühl verloren geht.
(10. März 2006)
Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.
Inhaltsverzeichnis
Der freie Wille auf dem Prüfstand
6
Unser Gehirn eilt uns bei einer Bewegung voraus. Wieso erleben wir sie dennoch als selbstbestimmten Akt?
An der Schwelle des Bewusstseins
14
Unwissentlich wahrgenommene Bilder finden zwar keinen Eingang in unser Bewusstsein, werden aber dennoch vom Gehirn verarbeitet und genutzt
Mit den Ohren sehen
22
Manche Menschen sehen unwillkürlich Farben, wenn sie bestimmte Worte hören. Normalerweise getrennt verlaufende sensorische Bahnen sind bei ihnen miteinander verschaltet und lassen die Sinne verschmelzen
Wie Musik im Gehirn spielt
30
Woher kommt die seltsame Macht der Musik? Forscher belauschen das Gehirn beim Hören und eigenen Musizieren – und entdecken ein erstaunlich plastisches Verhalten der Hirnzellen
Wunden, die nicht verheilen
46
Schwere Misshandlungen im Kindesalter können die Hirnfunktion bleibend stören
Mythos Selbstbewusstsein
54
Erfolg im Beruf und in sozialen Kontakten – Selbstwertgefühl soll angeblich dazu verhelfen
Das Gehirn und sein Marihuana
60
Hirneigene Stoffe, die ähnlich wie Cannabis wirken, ermöglichen ein besseres Verständnis etwa von Schmerz, Angst oder Essstörungen
Das süchtige Gehirn
68
Wie unser hirneigenes Lustsystem fest in den Griff der Sucht gerät
Wenn das Zeitempfinden verloren geht
76
Unser Zeitempfinden richtet sich nach eigenen Regeln. Dabei kann das Bewusstsein den eigenen Zeitbedarf des Gehirns einfach überspielen

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