Hundert Jahre und mehr? - Spektrum der Wissenschaft Dossier 4/2008

Geheimnisse eines langen Lebens

Alt werden möchte fast jeder, alt sein dagegen kaum jemand. Anti-Aging hat daher Konjunktur, ein Jungbrunnenelixier existiert aber noch nicht. Wie stehen inzwischen die Chancen, Alterung und Langlebigkeit beim Menschen deutlich zu beeinflussen?

Dieses Spektrum-Dossier beleuchtet den steinigen Weg der Forschung – und einige viel versprechende Fortschritte.

(11. Juli 2008)

Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.

Inhaltsverzeichnis

Lässt sich das Altern aufhalten?

 
6
Theoretisch ist eine Verzögerung möglich. Wirksame Therapien müssten allerdings den Kampf gegen viele zerstörerische biochemische Prozesse gleichzeitig aufnehmen.

Die Mär vom Jungbrunnen

 
12
Namhafte amerikanische Wissenschaftler warnen vor Angeboten der boomenden Anti-Aging-Industrie.

Länger leben bei karger Kost?

 
18
Bei Mäusen funktioniert es eindrucksvoll – ersten Hinweisen nach könnte eine strikt kalorienarme, aber sonst ausgewogene Ernährung auch Menschen ein gesünderes Leben mir einem langsameren Altern bescheren.

Der steinige Weg zur Anti-Aging-Pille

 
26
Ein biblisches Alter durch striktes Kaloriensparen zu erreichen ist nicht jedermanns Sache. Forscher suchen daher nach einem unschädlichen Medikament, das den Effekt dieser harten Selbstkasteiung imitiert.

Zeit unseres Lebens

 
32
In uns ticken vielerlei biologische Uhren. Sie prägen den Aktivitätsrhythmus von Körper und Geist. Wie aber steht es mit einer Lebensuhr?

Das Wunder der über 120-Jährigen

 
40
Dem Altern liegen bei allen Lebewesen gewisse gemeinsame Prinzipien zu Grunde, auch beim Menschen.

Schlüssel zur Langlebigkeit

 
46
Alterskrankheiten zu bannen und unsere Lebensspanne auszudehnen – eine Hand voll Gene liefert vielleicht den Schlüssel dazu.

Vital und hochbetagt: Altern hat Zukunft

 
58
Wie ein Jungbrunnen wirkt nicht nur bei Nagern eine Umgebung, die zu körperlichen und geistigen Aktivitäten anregt.

Warum gibt es Großmütter?

 
64
Manche Forscher vermuten den Zweck der – gegenüber Affen – verlängerten menschlichen Lebensspanne in der Großmutter.

Die Globalisierung der Krankheit

 
74
Milliarden gesunde Lebensjahre gehen verloren.
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