Medizintechnik der Zukunft - Spektrum der Wissenschaft Dossier 6/2007

Vom Sehchip zum Mensch 2.0

Der Einsatz moderner Hochtechnologien wird spürbaren Einfluss auf die Medizin vom morgen haben, zum Segen oder vielleicht auch zur Gefahr der Menschheit. Viele Einsatzbereiche, die sich noch wie Zukunftsmusik anhören, haben dabei bereits erstaunlich konkrete Ergebnisse vorzuweisen.

Das Dossier »Medizintechnik der Zukunft« beleuchtet verschiedene Themen: Können Sehchips Erblindung heilen? Werden unsere dritten Zähne künftig aus körpereigenem Material bestehen? Wird unser Gehirn zukünftig technologisch nachrüstbar sein?

Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.

(16. November 2007)

Inhaltsverzeichnis

Überleben im Kälteschlaf

 
6
Um die Haltbarkeit von Spenderorganen und die Überlebenschancen von Schwerverletzten zu verbessern, versuchen Forscher, die Zellfunktionen schadlos auf extreme Sparflamme zu drosseln. Zeitgewinn in medizinischen Notfällen versprechen sich Forscher von einem künstlich eingeleiteten Schwebezustand zwischen Leben und Tod, ähnlich dem Winterschlaf. Dabei verfolgen sie auch paradox anmutende Strategien.

Neue Zähne aus der Retorte

 
14
Was bei Mäusen ansatzweise gelang, ist bei Menschen noch Zukunftsmusik: Ein Traumziel von Bioingenieuren ist der Zahnersatz aus körpereigenem Material. Bei Mäusen wurden bereits künstliche Zahnkeime auf diesem Wege erzeugt.

Operations-Trainingsysteme

 
22
Ausgefeilte Computersimulationen spiegeln dem angehenden Arzt eine lebensechte Operationssituation vor.

Pocken in Portland – simuliert

 
32

Künstliche Netzhaut für Mensch und Roboter

 
46
»Neuromorphe« Mikrochips, der Natur nachempfunden, sollen dereinst auch die neuronale Vorverarbeitung von visuellen Signalen übernehmen können und dann nicht nur Blinden, sondern auch Robotern zum Sehen verhelfen.

Magnetische Hirnstimulation

 
54
Müdigkeit vertreiben, Gedächtnis und Lernvermögen steigern – all dies sollen starke pulsierende Magnetfelder erreichen, die gezielt von außen auf das Gehirn einwirken. Die so genannte transkranielle Magnetstimulation könnte es ermöglichen, ohne Pharmaka umgrenzte Bereiche des Gehirns zu beeinflussen.

Kommt die gesteuerte Persönlichkeit?

 
62

Therapie im Cyberspace

 
70

Der Mensch, Version 2.0

 
77
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