Glück, Scham, Eifersucht - Spektrum der Wissenschaft Dossier 6/2008

Hintergründe menschlichen Verhaltens

Ist Eifersucht bei Männern und Frauen wirklich grundsätzlich verschieden? Welche Möglichkeiten gibt es Stress zu zähmen? Lässt sich Glück quantifizieren? Wovon hängt unsere Hilfsbereitschaft gegenüber Fremden ab? Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema menschliches Verhalten widmet sich dieses Dossier.

(14. November 2008)

Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.

Inhaltsverzeichnis

Was ist der Mensch?

 
6
Die modernen Wissenschaften fordern unser Selbstverständnis.

Die Pein der Verlegenheit

 
10
Verlegensein gibt wichtige soziale Signale. Doch weil wir das Gefühl nicht mögen, bringen wir uns manchmal in Gefahr.

Die Ursachen der Eifersucht

 
18
Ist Eifersucht bei Männern und Frauen wirklich grundsätzlich verschieden?

Stress zähmen

 
28
Depressionen und Angstkrankheiten hängen oft eng mit Belastungen zusammen. Bei chronischem Stress können sich unter Umständen Regelsysteme für hormonelle Wechselwirkungen dauerhaft falsch einstellen.

Die zehn Geschlechter von Amarete

 
38
Eine indianische Kultur in den Anden weist ihren Mitgliedern nach komplexen Regeln Geschlechtsrollen zu.

Heiratsverbote im Biedermeier

 
44
Ehebeschränkungen sollten die Geburtenzahlen eindämmen. Doch so kamen viel mehr uneheliche Kinder zur Welt.

Vom Sinn der Homosexualität

 
50
Sexuelle Beziehungen mögen einen anderen Sinn haben, als Evolutionsbiologen bisher annehmen.

Beglücke die Welt, aber übernimm dich nicht

 
54
Wenn der "humane Utilitarismus" das Glück dieser Welt berechnet, gesteht er auch den verschiedenen menschlichen Emotionen einigen Raum zu.

Hilfsbereitschaft unter Fremden

 
58
In der Zuwendung zu hilfsbedürftigen anonymen Personen auf der Straße zeigt jede Stadt der Welt ihr eigenes Muster. So ist man in dieser Hinsicht in südamerikanischen Großstädten meist besser aufgehoben als etwa in New York.

Im Wirbel der Beschleunigungsspirale

 
66
Je mehr unser Leben, die Technik, der soziale Wandel an Tempo zulegen, desto mehr schrumpft die gelebte Gegenwart. Abbremsen scheint unmöglich – es sei denn im Chaos.

Die Qual der Wahl

 
72
Auswahl zu haben macht nicht unbedingt glücklicher – im Gegenteil: Vielen Menschen verschafft sie sogar Stress. Wer über möglicherweise verpasste Chancen nicht nachgrübelt, lebt oft zufriedener.

Macht Geld glücklich?

 
78
Warum schwindet das Wohlbefinden bei Geldsegen wieder? Wir gewöhnen uns an Situationen – zum Glück auch an ungünstige.
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