Darwin - Spektrum der Wissenschaft Highlights 1/2009
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Der Name Charles Darwin gilt auch heute noch als Synonym für die Revolution des wissenschaftlichen Weltbildes, die allgemein unter der Bezeichnung Evolutionstheorie bekannt ist. Seine Formulierung des Evolutionsgedankens löste ebenso euphorische Zustimmung wie heftigen Widerspruch von Fachkollegen aus der Biologie, aber auch von Theologen und Philosophen aus.
Die während seiner Forschungsreise von 1831 bis 1836 gemachten Beobachtungen, unter anderem die berühmten Vergleiche der Finkenarten auf den Galapagosinseln, legten den Grundstein für seine in den darauffolgenden Jahrzehnten ausgearbeitete Theorie, mit der er sich 1859 in seinem wohl wichtigsten Werk "Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl" an die Öffentlichkeit wagte.
unveränderte Neuauflage der Biografie 2/1999
(27. Februar 2009)
Weitere Informationen finden Sie im Vorwort des Heftes.
Evolution/Revolution
6
Unvermittelt taucht der Darwinismus als eine neue Konzeption der Welt auf, und in diesem Sinne pflegt man heute von der "Darwinischen Revolution" zu sprechen.
Der hippocampus minor: Mensch und Affe
11
Nach der Entdeckung des Menschenaffen fürchten die Befürworter der Konstanz der Arten und die Kreationisten, durch die Gleichsetzung von Affe und Mensch könne ein unseliger Verfall der Moral eintreten.
Vom Pavian zur Metaphysik
20
Am 16. August 1938 schreibt Darwin: "Der Ursprung des Menschen ist nun bewiesen. Die Metaphysik muß aufblühen. Wer den Pavian versteht, wird mehr zur Metaphysik beitragen als Locke."
Die Entwicklungsjahre
22
Eine Familie mit soliden Grundlagen; Studien und Entwicklung des Naturforschers; Begegnungen und Bücher, die sein wissenschaftliches Denken beeinflussen.
Die lange Fahrt an Bord der Beagle
34
Als Darwin aufbricht, ist er ein junger Mann von 22 Jahren mit guten Grundkenntnissen in Naturkunde. Bei seiner Rückkehr ist er bereits berühmt; aber seine Theorie zeichnet sich erst in Umrissen ab.
Die Rückkehr: "Meine Theorie" entsteht
48
Die auf der Reise gesammelten Materialien vertraut Darwin Experten an und beginnt seine "Notizbücher" zu verfassen. Darin gebraucht er wiederholt den Ausdruck "my theory", geht aber damit noch nicht an die Öffentlichkeit.
Der Kampf ums Dasein: eine Idee, mit der man arbeiten kann
52
Nachdem Darwin zu dem Schluß gekomen ist, daß die Arten sich graduell verändern, muß er die erstaunliche Anpassung an die Umwelt erklären. Durch Malthus gelangt er zur Analogie zwischen natürlicher Zuchtwahl.
Das Privatleben: familiäre Liebe und innere Konflikte
59
Hochzeit, Kinder, Krankheit: Persönliche Wechselfälle und intensives Nachdenken spitzen Darwins inneren Konflikt mit der Religion zu. Eine Lösung findet er im Agnostizismus.
Die Variation: "Ich habe diese Arten verflucht"
64
In den Jahren 1842 und 1844 schreibt Darwin zwei Entwürfe seiner Theorie; darin ordnet er seine Gedanke und Beobachtungen und sammelt neue Daten. Acht Jahre widmet er der systematischen Arbeit über die Cirripedien.
Die "Darwinisten"
70
Ein ausgewählter Kreis befreundeter Naturforscher erhält Einblick in die neue Theorie. Doch im Sommer 1858 - Darwin ist gerade mit einer dritten Überarbeitung beschäftigt - erreicht ihn ein Artikel von Wallace.
Die Entstehung der Arten
76
Nach zwanzigjähriger Arbeit erscheint Darwins Hauptwerk. Es folgen weitere Auflagen, in denen er sukzessive auf die Kritik an seiner Abstammungslehre eingeht.
Die Naturgeschichte des Geistes
90
"Licht wird auch fallen auf den Menschen und seine Geschichte", schreibt Darwin am Ende der "Entstehung der Arten". Nach langem Schweigen wendet er sich in den siebziger Jahren diesem großen Thema zu.
